Streitunkultur benutzt unbestimmte Begriffe (s.o.)
Beispiel:
Parteien-Selbstetikettierung: “Volkspartei”, “Mitte”, “bürgerlich”
Die eigene Partei ist “Volkspartei”,
die anderen: ?
Echte Volkspartei
Deutsche Volkspartei
Europäische Volkspartei
Staatstragende Volkspartei
Volksnahe Volkspartei
Klassische Volkspartei
Traditionelle Volkspartei
Volksinteressenpartei
Einzige Volkspartei
Letzte Volkspartei, letzte verbliebene Volkspartei
Letzte echte Volkspartei
Volkspartei der Mitte
Konservative Volkspartei
Bürgerliche Volkspartei der Mitte
Dominante Volkspartei
Große Volkspartei
Größte Volkspartei
Große konservative Volkspartei
Große Volkspartei der Mitte
Sehr breit aufgestellte Volkspartei
Breite Volkspartei
Neue Volkspartei
Volkspartei neuen Typs
Moderne Volkspartei
Echte Volkspartei
Christliche Volkspartei
Christliche Volkspartei der Mitte
Christdemokratische Volkspartei
Linke Volkspartei
Volkspartei der linken Mitte
Integrative Volkspartei
Lebendige Volkspartei
Kleine Volkspartei
Geschrumpfte Volkspartei
20-Prozent-Volkspartei
Alte, ehemalige, einstige, frühere Volkspartei
Die eigene Partei ist die „Mitte“, die anderen: ?
mittig
Deutsche Mitte
Gesellschaftliche Mitte
Politik der Mitte, Mitte-rechts-Politik, Mitte-links-Politik
Politische Mitte
Demokratische Mitte
Kurs der Mitte
Bürgerliche Mitte
Volkspartei der Mitte
Große Volkspartei der Mitte
Christliche Volkspartei der Mitte
Volkspartei der linken Mitte
Regierung der Mitte
Koalition der Mitte
Allianz der Mitte
Mitte-Politiker
Mitte-Kandidat
Mann der Mitte
Bürgerlich-konservative Kraft der Mitte
Bürgerliche Volkspartei der Mitte
Mittig-Grün
Mitte-rechts-Partei
Mitte-Rechts-Koalition
Union der Mitte
Vernünftige Mitte, vernünftige demokratische Mitte
Moderne Mitte
Neue Mitte
Neue soziale Mitte
Solidarische Mitte
Mittige Mitte
Mitte-Mitte
Kraft der Mitte
Mitte der Vernunft
Radikale Mitte
Seriöse Mitte
Ungefähre Mitte
Konsensuale Mitte
Gesunde Mitte
Arbeitende Mitte, hart arbeitende Mitte
Streitbare Mitte
Schweigende Mitte
Rechte Mitte
Linke Mitte
Linke Kraft in der Mitte
Mitte-Links-Spektrum, Mitte-Rechts-Spektrum
Konservative Mitte
Progressive Mitte
Liberale Mitte
extreme Mitte
selbsternannte Mitte
angebliche Mitte
sogenannte Mitte
Die eigene Partei ist „bürgerlich“, die anderen: ?
Bürgerliche Welt
Bürgerliches Lager
Bürgerliche Klasse
Bürgerliche Seite
Bürgerliches Spektrum
Bürgerliche Bewegung
Bürgerliche Kultur
Bürgerliche Werte
Bürgerlicher Charakter
Bürgerlicher Kurs
Bürgerliche Mehrheit
führende bürgerliche Kraft
Bürgerlicher Angang
Bürgerlicher Umgang
Bürgerlicher Anschein
Bürgerliche Mitte
Bürgerlich-liberal
liberale Bürgerlichkeit
Bürgerlich-konservativ
Bürgerlich-konservative Kraft der Mitte
rechtsbürgerlich
linksbürgerlich
Bürgerliche Politiker
Bürgerliche Partei
Bürgerliche Volkspartei der Mitte
Bürgerliche Protestpartei
Bürgerliches Bündnis
Bürgerliche Koalition
Bürgerliche Regierung
Bürgerliches Klientel
Bürgerliche Wähler
Bürgerliche Fassade
Bürgerliches Feigenblatt
Bürgerliches Aushängeschild
Bürgerliches Korrektiv
Bürgerliche Freiheiten
Bürgerliche Ordnung
Bürgerliche Tugenden
Bürgerliche Moderne
Bürgerlicher Idealismus
Bürgerlicher Pragmatismus
Bürgerlichen Individualismus
Bürgerlicher Parlamentarismus
Bürgerliche Elite
Staatstragende Bürgerlichkeit
Bürgerlicher Grundkonsens
neue Bürgerlichkeit
spätbürgerlich
Kleinbürger
Großbürger
Bildungsbürger
Besitzbürger
Bourgeoisie
Zitate:
Kaiserreich und Weimar:
SPD:
"Was wollen die Parteien? Die Deutschnationale Volkspartei (früher Konservative) will die Wiederherstellung der Junkerherrschaft. Die Christliche Volkspartei (früher Zentrum) will die Wiederherstellung der Pfaffenherrschaft. Die Deutsche Volkspartei (früher Nationalliberale) will die Wiederherstellung der völkerverheizenden Machtpolitik. Die Deutsche Demokratische Partei (früher Fortschrittliche Volkspartei) will die Wiederherstellung der Geldsackherrschaft. … Nur Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (S.P.D:) will die Herrschaft des ganzen Volkes, das Recht aller geistig und körperlich Schaffenden verwirklichen.“ SPD-Wahlplakat 1912
„Der Wahl-Sonntag, der 12. Januar, steht vor der Tür. Sorgt, daß er zum Gerichtstag des Volkes über seine Beherrscher und Ausbeuter werde. Diese hielten mit brutalen Mittel des Gewaltstaates die Bestrebungen der Sozialdemokratie nieder, die auf Überwindung des anmaßenden Militarismus, auf die Beseitigung des größenwahnsinnigen Gottesgnadentums, auf die Unterwerfung des weltmachtlüsternen Großkapitalismus lossteuerten. ... In den bürgerlichen Parteien wirken sich noch die Weihrauchstreuer des Gottesgnadentums, die Anbeter des Militarismus, die Beschirmer der Machtansprüche des Klerikalismus aus, denn die alten Parteien wechselten nur ihren Namen nicht ihren Charakter. … Vor allem ist die bayerische Volkspartei das Sammelbecken aller reaktionären Elemente geworden. Jede für die Bayerische Volkspartei abgegebene Stimme ebnet daher dem Bürgerkriege den Weg. … Nicht die Sozialdemokratie hat die Religion gefährdet, sondern die Zentrumsführer, die durch ihre Propaganda des Schwertfriedens die christliche Religion des Weltfriedens und der Menschenliebe lästerten und jetzt die Kirchen für ihre demagogische Wahlpropaganda mißbrauchen. … Weil diese Politik, die sich scharf und grundsätzlich von der Politik der Bolschewisten und der Spartakusgruppe abhebt, und die der Sozialdemokratischen Mehrheitspartei den wütenden Haß und die brutale Verfolgung aller zerstörenden Elemente eintrug, will sie schaffen: Friede, Freiheit und Brot!“ SPD Wahlplakat Weimar
Kommunisten:
“Der Parlamentarismus ist die demokratische Kulisse für die Herrschaft des Kapitals. Der Parlamentarismus und seine Republik schützen die kapitalistischen Haifische u. morden die Arbeiterklasse. Der Parlamentarismus züchtet politische Advokaten u. Geschäftemacher. Der Parlamentarismus schafft Allmacht des Bonzentums über das Proletariat und führt immer zum Burgfrieden mit der Bourgoisie. Der Parlamentarismus schläfert die Arbeiter ein in Führerglauben und schafft Passivität. Der Parlamentarismus ist ein Machtmittel des Kapitals. Die Waffen der Arbeiterklasse sind: Direkte Aktion! Massenkampf! Alle Macht den Räten- Nieder mit dem Parlament -Übt Wahlboykott” Kommunistische Arbeiter-Partei, Allgemeine Arbeiter-Union
DNVP:
„Sozialistische Linksregierung oder Bürgerliche Rechtsregierung ein drittes gibt es nicht. … Wer keine sozialistische Regierung will, muß deutschnational wählen“. -“Nur Zusammenschluss des Bürgertums kann das deutsche Volk und Vaterland vom Marxismus und damit vom Untergang retten.“ Deutschnationale Volkspartei
NSDAP:
Um erfolgreich zu sein, muss die Propaganda die "Masse der Mitte" erreichen. Adolf Hitler, Mein Kampf
DDP:
„Links: Bürgerkrieg. Rechts: Bürgerkrieg. In der Mitte der Friede. Wählt die DDP“ Plakat
KPD:
„Wer bürgerlich wählt“ ist für „Verfolgung und Einkerkerung der revolutionären Arbeiter.“
„Wer kommunistisch wählt“ ist für „Befreiung aller eingekerkerten revolutionären Arbeiter." KPD
„Wer bürgerlich wählt“ ist für „Abwälzung aller Reparationskosten auf die Werktätigen. Auslieferung der Industrie, der Reichsbank, der Eisenbahn ans internationale Kapital durch den Dawesplan.“
„Wer kommunistisch wählt“ ist für „Heranziehung der Kriegsschuldigen und Kriegsgewinner aller Länder zur Bezahlung der Kriegsschulden, Enteignung aller großen Vermögen, Sozialisierung der Industrie, der Banken, des landwirtschaftl. Großbetriebs.“
„Wer bürgerlich wählt“ ist für „Verschärfung der Diktatur der Besitzenden.“
Wer kommunistisch wählt“ ist für „Errichtung der Diktatur der Werktätigen.“
„Wer bürgerlich wählt“ ist für „Intervention gegen Sowjetrußland.“
„Wer kommunistisch wählt“ ist für „Bündnis mit Sowjetrußland.“
„Wer bürgerlich wählt“ ist für „Beseitigung d. Besitzsteuern, Steuerdruck u. Brotwuch. für Werktätige.“
„Wer kommunistisch wählt“ ist für „Beseitigung aller Steuern für Werktätige, weg mit den Schutzzöllen.“
„Wer sind die größten Feinde des Proletariats? Wer sind die Hüter des bürgerlichen Staats? Wer schützt das hohe Kapital und predigt Frieden überall? … Da sind die Bourgeoisieknechte , die Intellektuellen! … Der Intellektuellen großer Zahl erwehrt euch täglich, stündlich: An den Laternenpfahl!“ Aktion KPD 1920
Hitler ist die “letzte Karte der deutschen Bourgeoisie” KPD
Die SPD ist als “sozialfaschistische Partei” die “soziale Hauptstütze der Bourgeoisie”. KPD
„Die Sozialdemokratie ist die beste Schutztruppe für die deutsche Bourgeoisie, ist der breite Sturmblock des Faschismus und des Imperialismus“. - „Der deutsche Faschismus trägt kein Schwarzhemd, sondern eine schwarz-rot-goldene Armbinde“. KPD 1929
„Wer bürgerlich wählt“ ist für „Verfolgung und Einkerkerung der revolutionären Arbeiter.“
„Wer kommunistisch wählt“ ist für „Befreiung aller eingekerkerten revolutionären Arbeiter." KPD
„Wer bürgerlich wählt“ ist für „Abwälzung aller Reparationskosten auf die Werktätigen. Auslieferung der Industrie, der Reichsbank, der Eisenbahn ans internationale Kapital durch den Dawesplan.“
„Wer kommunistisch wählt“ ist für „Heranziehung der Kriegsschuldigen und Kriegsgewinner aller Länder zur Bezahlung der Kriegsschulden, Enteignung aller großen Vermögen, Sozialisierung der Industrie, der Banken, des landwirtschaftl. Großbetriebs.“
DDR:
Volksdemokratie
Volksmassen
Volksfront
Volksarmee
Volkspolizei
Volkseigentum
"SED Die Partei des Volkes"
"SED Die Partei des schaffenden Volkes"
Monopolbourgeoisie
Kleinbürgertum
"bürgerlicher Staat"
"bürgerliche Demokratie"
"bürgerliche Klassenjustiz"
"bürgerliche Ideologie"
Bourgeoisie = reaktionäre Klasse
„Bürgerlich“ sind die Merkmale der Bourgeoisie, die die bestehende Klassengesellschaft, den Kapitalismus, erhalten und die Emanzipation der Arbeiterklasse verhindern wollen.
Als Kern der "den reaktionärsten Kreisen der Monopolbourgeoisie dienende(n), auf Verschmelzung bes. des Finanzkapitals mit dem imperialistischen Staat gerichteten" Ideologie des Faschismus gilt der Antikommunismus. Handwörterbuch
Bundesrepublik:
CDU/CSU:
Der CDU ist „der Elan und die Dynamik“ der Aufbaujahre verlorengegangen. Die Partei ist „verbürgerlicht“, es ist eine gewisse „Laxheit“ eingetreten, sie schafft keine Plattform mehr, „die Probleme einigermaßen schlüssig zu erörtern“. Helmut Kohl CDU-RhPf 1955
„Meine Politik ist eine Politik der Mitte und der Verständigung.“ Ludwig Erhard 1963
„Wollen Sie die Politik der Mitte? Wählen Sie CSU“ Wahlslogan der CSU 1970
Franz Josef Strauß CSU:
"Die CSU steht nicht rechts, sondern ist nach wie vor eine Partei der Mitte, die jedem eine Heimat bietet." 1971
"Wir brauchen keine Ideologie, weil wir eine Weltanschauung haben. ... Die CSU ist heute eine moderne Volkspartei geworden, die ... auf dem Boden des christlichen Sittengesetzes in seiner weitesten Auslegung steht. ... Wir bekennen uns zu Grundwerten, die nicht von gesellschaftlichen Mehrheiten eingeführt und dann wieder von ihnen abgeschafft werden können. 1976
"Wir wollen keine Staatspartei sein. Wir sind eine demokratische Volkspartei. Aber wir sind in Bayern die einzige Partei, die wirklich eine Volkspartei ist. Wir sind in Bayern die einzige Partei, für die das Weiß unserer Berge, das Blau unseres Himmels ein Stück politischen Lebens, ein Stück politischer Glaubwürdigkeit, ein Stück politischer Selbstidentifizierung ist." 1978
„Wer soll Bayern regieren? Die Sozialisten mit ihrem starken marxistischen Kern oder wir, die Christlich-Soziale Union, die Linken oder die Mitte?" 1978
"Unser Kurs der volksnahen Volkspartei, die ... dem Volk aufs Maul schaut, ohne ihm nach dem Munde zu reden, hat sich bewährt." 1978
„Mitte oder die Linke“ 1978
Die SPD führt einen psychologischen Krieg gegen CDU und CSU. „Sie bedient sich dabei ihrer eigenen linksradikalen Kräfte, um im Inland und vor allem im Ausland Parteien und Politiker der Mitte als rechtsradikal bis faschistisch zu diffamieren.“ CSU 1979
„Es gibt nur eine Möglichkeit, das wirtschaftliche und politische Chaos, in das eine rot-grüne Bundesregierung unser Land stoßen würde zu verhindern: die Fortführung der derzeitigen Koalitionen der Mitte.“ Franz Josef Strauß CSU 1986
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„ … die politische Kraft der Mitte für unser Bayern“, Wahlslogan der CSU 1978
"Es ist richtig, daß ich mehr ein Mann der Mitte bin, als es Franz Josef Strauß wohl ist. Es ist richtig, daß ich einen anderen Stil habe, Politik zu machen. Aber die Wertentscheidungen, die unserer Politik zugrunde liegen, das sind gemeinsame Überzeugungen." Ernst Albrecht CDU 1979
"Wir Bürgerlichen werden das Land nicht der Straße überlassen!" Jürgen G. Todenhöfer CDU 1981
„Grundsatztreu und zukunftsoffen – Die Volkspartei der Mitte“ CDU Parteitagsmotto 1988
Es ist die Frage, ob sich eine Partei wie die CDU, die bei Wahlen und Umfragen um die 30 Prozent pendelt, überhaupt noch eine „Volkspartei“ nennen darf. „Mir als langjährigem Generalsekretär wird es schlecht, wenn ich an die Partei denke.“ Heiner Geißler CDU 1993
Es geht darum, „ob Deutschland den Weg der PDSPD geht oder den Kurs von Mitte, Maß und Vernunft weiter verfolgt“.
Ein „klarer CSU-Richtungswahlkampf für die bürgerliche Mitte“. Erwin Huber CSU 1984
Helmut Kohl:
Der CDU ist „der Elan und die Dynamik“ der Aufbaujahre verlorengegangen. Die Partei ist „verbürgerlicht“, es ist eine gewisse „Laxheit“ eingetreten, sie schafft keine Plattform mehr, „die Probleme einigermaßen schlüssig zu erörtern“. Helmut Kohl CDU-RhPf 1955
"Partei der Mitte heißt, daß die CDU vor 20/25 Jahren angetreten ist nach einem geistigen Grundgesetz als Christlich Demokratische Union". 1971
"Die CDU muß in allen Punkten eine Volkspartei werden, die auf der Höhe des letzten Drittel des 20. Jahrhunderts einer modernen Industriegesellschaft steht." 1971
"Die CDU ist eine Volkspartei der Mitte, und sie geht von den Grundwerten aus. Die sind für uns sehr modern." 1974
"Es ist notwendig, dem Vaterland, Maß und Mitte zurückzugeben." 1975
"Koalition der Mitte" 1982
"Koalition der Mitte gegen Linksbündnis". 1994
"Die Erbitterung über das, was beispielsweise derzeit in der Berliner Landespolitik geschieht ist doch in unserem bürgerlichen Lager riesengroß. Das ist Verrat an den Grundwerten unseres Landes." Helmut Kohl 2002 (rot-rote Koalition in Berlin)
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"Die Grünen geben als ´die verzogenen Kinder der bürgerlichen Klasse` den Ton an". Edmund Stoiber CSU 1995
“Zur Demokratie gehört, daß man nicht jeden Interessenhaufen zum Volk erklärt.” Manfred Rommel CDU-BW 1996
"Die CDU ist die zukunftsoffene, moderne und soziale Volkspartei, die am ehesten die mit der Gestaltung der Zukunft verbundenen Spannungen und Konflikte überwinden und lösen kann." Zukunftsmanifest 34. Bundesparteitag
Bei der Wahl 1998 wird darüber entschieden, „die Zukunft Deutschlands von einem Links-Bündnis oder der politischen Mitte“. Peter Hintze CDU 1996
Die politischen Alternativen sind klar: „Eine bürgerliche Koalition der Mitte, die für Fortschritt, Sicherheit und Freiheit steht, oder eine rot-grün-dunkelrote Mehrheit, die Rückschritt, Orientierungslosigkeit und Gängelung bedeutet.“ Bernd Protzner CDU 1997
“ Wir wollen die Mehrheit der Koalition der Mitte ausbauen. … Es geht um die Grundfrage, ob Deutschland sicher aus der politischen Mitte geführt wird oder nach links wegrutscht”. Peter Hintze CDU 1997
“Die CDU hat die Idee der integrativen Volkspartei erfolgreich in das Parteiensystem in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Sie ist die große Volkspartei der Mitte, die sich an die Menschen in allen Schichten und Gruppen unseres Landes wendet. Die CDU hat sich stets aufs Neue der Herausforderung gestellt, ihre Arbeitsweise, ihre Instrumente und ihre Kommunikation zu überprüfen und so zu gestalten, dass sie die Verankerung in der ganzen Breite der Gesellschaft gewährleisten. Nach den Gründerjahren hat sie sich erfolgreich von der Honoratiorenpartei zur Mitgliederpartei entwickelt und hat auf diese Weise hunderttausende Frauen und Männer zu politischem Engagement im Sinne unseres Gemeinwesens aktiviert. In der modernen Bürgergesellschaft gilt es heute für die CDU, auch unter den sich ständig verändernden Bedingungen gesellschaftlichen Strukturwandels und moderner Kommunikation, ihre Zukunft als große Volkspartei zu sichern.“ 2003
"Reformprojekt für eine lebendige Volkspartei". CDU 2003
„moderner bürgerlichen Konservativismus“, das „Bürgerlich-Konservative“ ist das „wesentliche Alleinstellungsmerkmal der Union“. - „In der öffentlichen Wahrnehmung ist das bürgerlich-konservative Element aber in den Hintergrund getreten, weil die große Koalition zu vielen Kompromissen zwingt. Eine sichtbare Akzentuierung auch ihrer bürgerlich-konservativen Wurzeln ist aber für die Mehrheitsfähigkeit der Union von zentraler Bedeutung“. NRW-CDU 2007
Die CDU ist "die Volkspartei der Mitte", die allen Menschen eine Chance geben will. Angela Merkel 2007
"Die Mitte. Deutschlands Stärke. CDU" Parteitags-Slogan 2008
"Die Mitte" Wahlslogan 2009
"Die Union will eine bürgerliche Mehrheit. Ein rot-grünes-Linksbündnis schadet Deutschland. Eine Koalition der Mitte unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel kann Deutschland in eine gute und sichere Zukunft führen CDU-Wahlwerbung
"Es tut der Volkspartei CDU gut , wenn zum Präsidium auch jemand unter vierzig gehört. ... Ich setze mich für die Rechte gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften auch deswegen ein, weil ich unterstützen will, dass Menschen sich binden. Wenn zwei Menschen einander versprechen, ein Leben lang füreinander einzustehen, ist das Ausdruck einer zutiefst konservativen, bürgerlichen Haltung." Jens Spahn 2014
"Volkspartei für Europa CSU" Wahlplakat 2019
Man wird "unmittelbar und sofort die inhaltliche Arbeit" aufnehmen. Die CDU als "die größte Oppositionspartei, die einzige Oppositionspartei der Mitte, jenseits der Ränder, links und rechts". Die CDU ist "die spannendste Partei, die es derzeitig gibt". Mario Czaja 2022
„Hier ist die Mitte, wir sind die Mitte“. Angela Merkel 2007 (Parteitag) - Regierungspolitik „mit Maß und Mitte“ Angela Merkel CDU - “Die CDU ist eine Volkspartei mit unterschiedlichen Wurzeln, da fühlt man sich mal der einen und mal der anderen Gruppe zugehörig.” Angela Merkel 2021
Markus Söder CSU:
Es ist zentrale Aufgabe „den Bürgern den Unterschied zwischen der Mitte der Vernunft und dem neo-sozialistischen Block klar zu machen“. Markus Söder CSU 2008
Während durch Europa und Deutschland ein Geist der Verunsicherung wehr, will die CSU für stabile Verhältnisse sorgen - als "einzige verbliebene Volkspartei". Markus Söder 2018
„Dieses Wahlergebnis ist eine Absage an Rot-rot-grün, es ist eine Absage auch an ideologische Politik … Meiner Meinung nach ist das eher eine Zusage für ein bürgerliches Bündnis“. Markus Söder CSU 2021 (Wahlniederlage der Union) “Die bürgerliche Philosophie heißt: entlasten und damit einen Anschub geben…. Dies ist die Basis für unsere gesamte Politik und Philosophie”. Markus Söder CSU 2021
Union neu aufstellen als “bürgerliche, liberal-konservative Kraft der Mitte für viele ganz normale Menschen”. 2022 - Als CSU-Chef will Söder sich wieder stärker um die Stammwähler kümmern, vor allem aber auch um die „neue soziale Mitte“. 2022
Inhaltlich müssen CSU und CDU ihren festen Platz in der Mitte behaupten. «Wir sind die liberal bürgerliche, konservative Kraft in der Mitte. Wir werden uns sehr stark darum kümmern, auch insgesamt wieder eine stärkere Bandbreite zu haben, gesellschaftliche Strömungen aufzunehmen und tiefer in der Gesellschaft zu verankern». Dabei ist es wichtig, den Mittelstand und die sogenannten «kleinen Leute» wieder stärker an die Union zu binden. «Die soziale Dimension ist ganz, ganz wichtig.» 2022 - „Wir sind beide sehr bürgerliche Politiker. Das hat geholfen als wir beide nach dem schwierigen Jahr 2021 zusammengefunden haben.“ Markus Söder CSU zu Friedrich Merz CDU 2023
Die CSU ist "Mitte und Zentrum der bayerischen Politik" und sorgt am Ende für Stabilität im Land. Markus Söder 2023
«Wir wollen ein bürgerlich-konservatives Europa.» Markus Söder 2024
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„Die CDU ist noch die einzige Volkspartei in Deutschland. … Lange Zeit hieß es doch, die CDU sei die Partei der alten Herren. Jetzt wird nur noch über die Frauen geredet. Die Wahrheit ist: Wir schwanken nicht von einem Extrem ins andere. Unsere Partei ist ein Abbild der Gesellschaft und Abbild gesellschaftlicher Debatten.“ Julia Klöckner CDU-Rh-Pf 2012
„… Volkspartei. Unser Anspruch muss sein, die Gesellschaft zu repräsentieren, von ihrer Breite gewählt zu werden.“
- Die Hälfte unserer Gesellschaft sind Frauen, in einer Volkspartei müssen deshalb auch Frauen angemessen vertreten sein.“ Julia Klöckner CDU 2022
“Die CDU muss als Volkspartei der Mitte die bürgerliche Moderne abbilden. SPD und Grüne werben für Rot-Grün”. Peter Altmaier CDU 2013 - "Wir möchten wieder die Volkspartei der Mitte werden; dazu müssen wir uns inhaltlich reformieren." Peter Altmaier CDU 2021
Es gibt eine „bürgerliche Mehrheit rechts“ aus CDU, AfD und FDP, ich bin für eine aus diesen Parteien bestehende „bürgerliche Koalition“. Michael Heym CDU nach der Landtagswahl in Thüringen 2019
Das bedeutet für CDU und CSU, „den Alleinvertretungsanspruch für die Mehrheit Mitte-Rechts wieder selbstbewusst zu formulieren und programmatisch einzulösen“. Die Partei muss ihre drei Wurzeln - die christlich-soziale, die liberale und die bürgerlich-konservative - wieder gleichberechtigt nebeneinanderstellen. „Eine zu starke Verengung auf die sogenannte Mitte führt zur Abwanderung von Wählern nach links und rechts“. Alexander Dobrindt CSU 2019 - Es gibt das gemeinsame Ziel, 2025 wieder stärkste Kraft zu sein. "Das Erfolgsrezept für ein Comeback ist: Mannschaft, Mut und Mitte." Alexander Dobrindt CSU 2022
„Wir sind die große Volkspartei, die auch in Pandemiezeiten handlungs- und entscheidungsfähig bleibt.“ Strobl CDU 2020
Das Programm setzt auf die „schweigende Mitte“. Tobias Hans CDU 2021
Paul Ziemiak:
“das bürgerliche Original sind CDU und CSU” 2019 - “Es kommt jetzt genau auf diese Frage an: Politik der Mitte oder der Ränder.” - „Unser Programm wird ein Programm aus der Mitte der Gesellschaft für die Mitte der Gesellschaft werden.“ - „bürgerliche Politik der Mitte“ - „vernünftige bürgerliche Politik“ - „Es geht um die Frage, ob Deutschland einen Kurs der Mitte fährt oder einen Linkskurs einschlägt, der Wohlstand und Arbeitsplätze gefährdet.“ 2021
Armin Laschet 2021:
„Was für eine Richtungsentscheidung ist das? Zwischen wirtschaftlichem Aufschwung, Entlastung, Vertrauen einerseits. Und Abwürgen der Konjunktur, Belastung, Bürokratie und Verboten andererseits. … Deshalb brauchen wir eine bürgerliche Regierung, die wir anführen wollen.“ - Wir werden bei der Bundestagswahl „den Kurs der Mitte keinen Millimeter verändern“. - „Die Union muss stärkste Kraft werden, damit Deutschland einen Kurs der Mitte fährt. Rot-Rot-Grün würde das Land spalten.“ - „Eine Volkspartei wie die CDU misst sich nicht an Umfragen, sondern an unserem Anspruch, alle Bedürfnisse unserer Gesellschaft im Blick zu haben. Nicht nur Partikularinteressen. Das ist die vermittelnde Funktion in einer Demokratie. Wir lassen niemanden zurück.“
„In der Mitte der Gesellschaft“ CDU-Programm Elbe-Weser 2021
“Die CDU ist die Volkspartei der Mitte. Unser Kompass ist das christliche Bild vom Menschen und wir glauben an den Zusammenhalt unser Gesellschaft. Deshalb stellen wir das Verbindende über das Trennende. “ 2021
CDU-Hamburg:
Mit dem Wahlergebnis werden wir “weder unserem Ziel noch unseren Ansprüchen als große Volkspartei gerecht.” Christoph de Vries CDU-HH 2021
"Echter Kurswechsel" - "... weg von einer gewissen Beliebigkeit, hin zu einem klaren, bürgerlichen Kurs". Philipp Heißner
Die Menschen stehen vor der Wahl “zwischen einem Linkskurs mit den Grünen oder bürgerlicher Vernunft mit der CDU”. CDU-HH 2021
“Ziel muss sein, alle Strömungen innerhalb der Partei abzubilden und damit das gesamte Spektrum der politischen bürgerlichen Mitte zu repräsentieren.” - “Ein Konservativer muss sich in der CDU genauso wohlfühlen wie etwa ein christlicher Gewerkschafter oder ein liberaler Unternehmer. Das ist der Anspruch einer Volkspartei … nicht altbackene Links-Rechts-Debatten.” - „Ich will daran mitarbeiten, dass die CDU wieder eine starke bürgerliche Kraft wird.“ Chr. Ploß CDU-HH 2022
«Damit werden wir unserem Anspruch als Volkspartei gerecht, die ganze Bandbreite an Themen auch mit entsprechender personeller Expertise zu hinterlegen und sichtbar zu machen.» Dennis Thering CDU-HH 2024 (Liste zu Bürgerschaftswahl)
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“Wir haben eine Zukunft als Volkspartei … Am Kurs der Mitte festhalten”. Dennis Radtke CDU-NRW 2021
“Wir stehen für eine starke Mitte. Nur mit uns wird es eine verlässliche Regierung geben. Es ist wichtig, Sach- und Fachpolitik aus der Mitte heraus zu machen . Michael Sack CDU-MV 2021
“Die CDU war in der Mitgliedschaft immer fest in der Mitte verankert, und das muss auch die Aufgabe sein für die Zukunft. Wir werden mit der möglichen roten Ampel jetzt neue Mehrheiten links der Mitte haben.” Annegret Kramp-Karrenbauer CDU 2021
Norbert Röttgen 2021:
«Aber die CDU darf selber keine Richtungspartei werden. Wir sind das nicht. Wir sind Partei der Mitte.» Das Zentrum muss die moderne Mitte sein. «Nur dort können wir gewinnen. Das sind wir als CDU ideell, da findet der gesellschaftliche Kampf um die Mehrheit statt.» - “Wenn die CDU eine Rechtsverschiebung erleben würde, dann würde sie den anderen Parteien - SPD, Grünen und FDP - freien Raum lassen, sich zu etablieren.” - „Die CDU auf diesem Niveau ist keine Volkspartei mehr“. - Wahlergebnis gefährdet uns als “einzige Volkspartei in Deutschland”. - “existenzgefährdend als Volkspartei”. - „Wenn ich sage, die CDU ist die Partei der modernen Mitte, dann ist das eine Selbstverortung in der Gesellschaft, die zeigt, wo die CDU steht mit wem sie sich verbünden will. Sie steht weder rechts noch links vom Zentrum. Und die Verbindung zu Umbruch und Veränderung, die liegt genau darin, dass mit dieser gesellschaftlichen Mitte und ganz sicherlich nicht von den Rändern aus der Wandel angenommen und gestaltet werden muss. … Wir haben erfahren, dass die Dramatik der Veränderungen auch die CDU erfasst. Wenn wir nicht an uns arbeiten, werden wir selbst zum Gegenstand der Veränderung, dann bleiben wir nicht mehr Volkspartei. … (Die Union ist gegen Radikalisierung gefeit,) weil die Union verinnerlicht hat und weiß, dass unser Standort und unsere Zukunft als Volkspartei allein die gesellschaftliche Mitte sein kann“. Norbert Röttgen CDU 2021
“Man befinde sich jetzt in einem Prozess, dass die CDU die modernste Volkspartei wird in Deutschland oder vielleicht in ganz Europa.” Helge Braun 2021
„Die Menschen halten uns nur noch für eine reine Wirtschaftspartei. ...Volksparteien leben davon, dass sie aus unterschiedlichen Erfahrungswelten schöpfen“. … Die CDU ist eine Volkspartei und kein wirtschaftsliberaler Klientelverein“. … Wenn du keine Heimat hast, dann gehst du nicht in die Feuerwehr. Dann engagierst du dich nicht im Schützenverein. Dieses Engagement, das ist unverzichtbar für eine bürgerliche Gesellschaft, wie sie die CDU verkörpert. .. Eine Volkspartei kann nicht überleben, wenn wichtige Posten fast immer nur an die Akademiker, an die Juristen gehen.“ - Die Aufstellung der Fraktion “ist eine große Torheit. Das Ergebnis ist unterirdisch für eine Volkspartei. Alle Kandidaten für den Parteivorsitz sind sich einig, Sozialpolitik muss eine größere Rolle spielen». - «Die Fraktionsspitze hat nun deutlich gemacht: Sie hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt und nimmt mit dieser Politik die Menschen in unserem Land nicht mit». - «Bei den Ausschussvorsitzenden wurden bewusst alle Themen, die auf den inneren Zusammenhalt der Gesellschaft zielen, nicht gezogen.“ - „Wir haben bei der Bundestagswahl gut 2,5 Millionen Stimmen an SPD und Grüne abgegeben. Die Zahlen zeigen, die CDU muss die Partei der Mitte sein. Dafür braucht sie ein deutliches christlich-soziales Profil“. Karl-Josef Laumann CDU, CDA 2021/2022
„Herr Rödder vertritt einen aggressiv-konfrontativen Konservatismus, der im Widerspruch steht zum Stil der CDU, mit Maß und Mitte - mit dem die CDU zuletzt Wahlen gewonnen hat“. Ruprecht Polenz CDU (Vorsitzender der CDU-Grundwertekommission. Andreas Rödder will der CDU wieder zu „bürgerlichem Selbstbewusstsein“ verhelfen) 2022
„Diese Landtagswahlen sind für Deutschland auch wichtig, um bundespolitisch ein bürgerliches Korrektiv im Bundesrat sicherzustellen», Mario Czaja 2022
Friedrich Merz:
“Wir sind Volkspartei und haben ein Menschenbild. Wir stehen für soziale Marktwirtschaft. … Wir stehen für Generationengerechtigkeit.” - Die CDU soll wieder „im besten Sinne Volkspartei werden“. - „CDU kann niemals Richtungspartei sein. Dann sind wir verloren.“ - Die CDU „ist in ihrem Charakter als Volkspartei gefährdet.“ - „Wir haben bei keinem Thema mehr die Meinungsführerschaft … Wir haben in keiner Altersgruppe mehr den höchsten Wähleranteil“. - „Christlich, bürgerlich weltoffen“ - „Volkspartei der Mitte“ 2022
„Wir werden eine moderne Volkspartei sein. Ich stelle sogar an uns selbst, auch an mich, den Anspruch, die modernste Volkspartei Europas zu sein.“ Friedrich Merz 2021 - „Die Partei steht in der Mitte des Spektrums der politischen Parteien in Deutshland. Aber der Begriff Mitte ist mir offengestanden ein bisschen zu unscharf, zu unklar . Den müssen wir ausfüllen. … wir öffnen uns, wir führen Diskussionen, wir schließen Beschlüsse“. Friedrich Merz 2022 - "Dem Volk aufs Maul zu schauen, ist Demokratie. Dem Volk nach dem Mund zu reden, ist Populismus." Aufgabe einer Volkspartei ist es, "hinzuhören und hinzuschauen, was in der Bevölkerung diskutiert wird, wie die Emotionen sind in einem Land". Diese Emotionen müssten abgeholt, gebündelt und dann in die politische Mitte gehoben werden. Friedrich Merz 2023
Mit Besorgnis schaut die CDU auf das Erstarken der AfD. "Wir müssen gemeinsam in der politischen Mitte bleiben." 2023
„Alle demokratischen Parteien der politischen Mitte haben die Aufgabe, sich mit dieser Partei jetzt sehr hart auseinanderzusetzen“. Merz 2024 zur AfD
Mit der FDP „ließe sich eine bürgerliche Koalition am ehesten verwirklichen“. Friedrich Merz 2024
"Wenn wir uns gegenseitig die Koalitionsfähigkeit und Kooperationsfähigkeit abstreiten, wenn wir von vornherein erklären, was nicht geht in der demokratischen, der breiten demokratischen Mitte, dann überlassen wir den Extremisten ganz links und ganz rechts das Feld. Diese demokratische Mitte, ja, zu denen die Grünen auch gehören." Friedrich Merz 2024
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„Deutschland in der Mitte halten“ CSU Programm 2022
„Wir sind eine moderne, bürgerlich-konservative Partei, die Themen verbindet, zum Beispiel Wirtschaft und Klimaschutz. … Wir kümmern uns um die Mitte der Gesellschaft, um die Leistungsträger, die täglich aufstehen und das Land am Laufen halten.“ Martin Huber CSU 2022
„Wir wollen wieder bürgerliche Volkspartei der politischen Mitte sein.“ Frei CDU 2022
«Die CDU ist die Volkspartei der Mitte». Franz-Robert Liskow CDU
Die CDU ist "die größte Oppositionspartei, die einzige Oppositionspartei der Mitte, jenseits der Ränder, links und rechts". Die CDU sei "die spannendste Partei, die es derzeitig gibt". Mario Czaja. 2022 - „Wir sind die größte Volkspartei … Links und rechts von uns nur die Ränder“. Mario Czaja CDU 2022
Hendrik Wüst CDU:
Die Debatte «gegen rechts» ist befremdlich, bürgerliche Politiker sollten sich «viel deutlicher zum Deutschsein und zur Nation bekennen». Hendrik Wüst 2000
„Das Herz der CDU schlägt in der Mitte“ 2023
Die CDU ist der „Stabilitätsanker der Mitte“. 2023
„Die Ampel sät Streit und Verunsicherung, lässt Themen anbrennen, bis sich gesellschaftliche Konflikte entzünden. Das ist nicht gut für Deutschland. Und es ist sogar eine Gefahr für die Demokratie. Wir nehmen das als Volkspartei der Mitte nicht hin.“ 2023
"Wir müssen eine Volkspartei der Mitte bleiben, die Akzeptanz in breiten Teilen der Bevölkerung hat. Dazu gehört, auch als Partei der Arbeitnehmer sichtbar zu sein". -"... wir als breite Volkspartei" 2024
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"Die klare Abgrenzung nach rechtsaußen ist von zentraler Bedeutung für die Union als Partei der gesellschaftlichen Mitte." Alexander Dobrindt CSU 2023
Es ist "wichtig und richtig, dass wir Diskussionen, die alle Menschen betreffen und die den Menschen auf den Nägeln brennen, auch wirklich in der Mitte der Demokraten und in der Mitte der Gesellschaft führen". Boris Rhein CDU-Hessen 2023
Es gibt mit der SPD "ähnliche Erfahrungswelten als Volkspartei". Boris Rhein CDU-Hessen 2023 statt Fortsetzung der Koalition mit den Grünen, Entscheidung für SPD
"Im besten Sinne bürgerlich". - Bürgerliche Politik verbindet Individualismus und Gemeinwohlverpflichtung. Das bedeutet, dass der Staat nicht als "Alleinversorger" überhöht werden darf. - "Volkspartei der Mitte und Partei des Gemeinwohl" - "Es ist unser Anspruch als Volkspartei, sinnstiftende politische Heimat zu sein." Grundsatzprogramm-Entwurf 2023
Die CDU hat mit ihrem neuen Grundsatzprogramm eine deutliche Orientierung für die bürgerliche Mitte dieser Gesellschaft formuliert. Dazu gehört, dass sie ein klares Bekenntnis zu einer Leitkultur und zu den Grenzen der Migration festhält." Alexander Dobrindt CSU 2023
"Ich sehe zwischen Union und Grünen zwar klare Unterschiede, aber keine unüberwindbaren Gräben. ... Zudem haben wir einen bürgerlich geprägten Umgang gemein - und jeweils auch schlechte Erfahrungen dazu mit der SPD." Nathanael Liminski CDU-NRW 2024
"Unter der Mitte verstehe ich die Parteien, die aktuell im demokratischen Spektrum sind und dazu zähle ich auch die Linke!" Werner Henning CDU 2024
Die CDU ist schließlich "die letzte verbliebene Volkspartei". Rhein CDU-Hessen 2024
Ich sehe "eine echte verbliebene Volkspartei. Wir sind das Bollwerk." Carsten Linnemann 2024 Nach Wahlen Thüringen und Sachsen
"Es ist offensichtlich, dass sie (Sahra Wagenknecht) mit der AfD ein politisches Ziel teilt: die Spaltung und Zerstörung der CDU als letztes Bollwerk der politischen Mitte. Die CDU darf sich niemals eine solche Haltung zu eigen machen und in diese Falle tappen." Dennnis Radtke CDU 2024
Deshalb braucht es so dringend einen Politik- und Richtungswechsel – und dafür muss die Union so stark wie möglich werden. Dabei setzt man auf die Mitte, hat aber auch „Mitte-Rechts“ im Blick. Söder
Andreas Rödder:
"Die selbsternannte Mitte in Deutschland steckt in einer bräsigen Selbstzufriedenheit". Die Grundlagen bürgerlichen Denkens: "die Ordnung der Geschlechter, Nation und Grenzen, ökonomischen und technischen Fortschritt, der Westen als Zivilisation." - "Auf der intellektuellen Eben verläuft die entscheidende Trennlinie zwischen bürgerlichem Individualismus und neuem Kollektivismus. Der Bürgerliche geht vom einzelnen Menschen aus. Linke und Rechte von der Gemeinschaft." 2025
„Die Mehrheit in Deutschland, in ganz Deutschland, ist und wählt Mitte-Rechts, es gibt keine linke Mehrheit. Und trotzdem machen wir aufgrund dieser Abgrenzung, die wir vornehmen wollen und müssen, auf vielen Feldern eine Politik, für die es keine Mehrheit in der Gesellschaft gibt“, sagte der CDU-Politiker. Das lasse sich nur lösen, indem die Parteien der Mitte „wieder so stark werden, wie sie einmal waren.“ Rainer Haseloff CDU 2025
Die CDU ist „eine bürgerlich-konservative Partei“. Philipp Amthor CDU 2025
"Als Partei der Mitte führen wir keine Kulturkämpfe." Nathanael Liminski CDU-NRW 2025
"Die sind eingebrochen in die bürgerliche Welt. Deren zentrales Ziel ist es, die CDU zu zerstören." Volker Bouffier "025
Über Gegner:
„sozialistischer Wolf im bürgerlichen Schafspelz“ über Helmut Schmidt SPD vor 1976
“Wir haben diesen Staat zu dem gemacht, was er war, nicht um ihn mit falschen Rezepten kaputtmachen zu lassen … Links von der Mitte ist der Untergang” von Freiheit und wirtschaftlicher Entwicklung, ein “gefährlicher Weg”. G. Milde CDU 1985
“Verlust der Mitte” Helmut Kohl CDU über Opposition 1985
"Die Republikaner sind doch nur a bisserl rechts von der Mitte, würden aber gleich vom Verfassungsschutz verdächtigt." Peter Gauweiler CSU 1994
„Wir stehen vor einem der härtesten Wahlkämpfe in der Geschichte der Bundesrepublik. … die SPD, die nach sich „am Horizont im Schlepptau die PDS“ zieht. Solch ein Bündnis bedeutet „Unsicherheit, Instabilität“. Es ist „nicht der Weg in eine neue Mitte, sondern in die alte Linke“. Helmut Kohl CDU 1998
„Die neue Mitte des Herrn Schröder ist die alte Linke.“ Norbert Blüm CDU 1998
„SPDPDS … die neue Mitte?“ Wahlslogan der CSU 1998
“Die Union will eine bürgerliche Mehrheit. Ein rot-grün-rotes Linksbündnis schadet Deutschland. Eine Koalition der Mitte unter Führung von Bundeskanzlerin Merkel kann Deutschland in eine gute und sichere Zukunft führen.” CDU Wahlwerbung
"Die Neue Mitte ist als Zeitgeistphänomen entlarvt, dessen Leichtigkeit spätestens mit dem 11. September zu Ende gegangen ist." Christian Wulff CDU 2002
Das "Bürgerlich-Konservative" ist das "wesentliche Alleinstellungsmerkmal der Union". Hendrik Wüst 2007
„Die AfD ist keine bürgerliche Partei, sondern eine Protestpartei. … Hier zeigt sich, dass die AfD zwar vorgibt , alles besser zu wissen, es aber nicht besser kann.“ Michael Grosse-Brömer CDU 2016
Die Grünen sind “weit davon entfernt, eine bürgerliche Partei zu sein, die auch für Recht und Ordnung sorgt … Für das friedliche Zusammenleben und die Garantie, dass alle Menschen überall in Hamburg sicher leben können, ist das Programm derGrünen eine ernstzunehmende Gefahr.” Dennis Gladiator CDU-HH 2019
“Die Grünen haben kein Konzept für die gesamte Bevölkerung und sind längst keine Volkspartei, die in allen gesellschaftlichen Schichten und in allen unterschiedlichen Bereichen des Landes gleichviel punkten kann.” 2021
„Wir sind – im Gegensatz zu den Grünen – eine Volkspartei.“ - „eine klassische Volkspartei, vertreten also Arbeitnehmer und Unternehmer zugleich.“ Enak Ferlemann CDU 2021
“Es kommt jetzt genau auf diese Frage an: Politik der Mitte oder der Ränder.” - Scholz ist “das bürgerliche Feigenblatt einer im Kern linken SPD”. Paul Ziemiak 2021
Es wurden «bürgerliche Restbestände innerhalb der SPD bei der Auswahl der Koalitionspartner untergebuttert». Diese Koalition hat eine linke Unwucht und schadet Berlin. Kai Wegner CDU-Berlin 2021
“Ich wollte die aus meiner Sicht bürgerlichen Kräfte unterstützen. ...Chrupalla schätze ich als bodenständigen und bürgerlichen Politiker”. Max Otte CDU zu seiner Spende an die AfD 2022
„Konservative stehen für Maß und Mitte, sie verfallen nicht in Extreme“, „Wir dürfen nicht zulassen, dass sich wertkonservative Mitglieder und Wähler von der CDU entfremden. Die CDU muss immer auch Sprachrohr der Bürgerlich-Konservativen in Deutschland sein“, Christoph Ploß CDU-HH 2022
Alexander Dobrindt sagte der Zeitung: "Die klare Abgrenzung nach rechtsaußen ist von zentraler Bedeutung für die Union als Partei der gesellschaftlichen Mitte." Alexander Dobrindt CSU 2023
„Schwarz-Grün schließen wir definitiv aus. Die Grünen sind eine absolut ideologiegetriebene Partei. Die bürgerliche Fassade bröckelt massiv. Der grüne Landesvorsitzende hat gesagt, er lehne es ab, bayerische Interessen zu vertreten. Das ist absurd.“ Martin Huber 2023
"Wir werden eine Regierung bilden aus der Mitte dieser Gesellschaft, aus der Mitte des Landes". Boris Rhein CDU-Hessen 2023
„Alle demokratischen Parteien der politischen Mitte haben die Aufgabe, sich mit dieser Partei jetzt sehr hart auseinanderzusetzen“. (zur AfD) - "Ich sage immer, die demokratischen Parteien der politischen Mitte müssen grundsätzlich in der Lage sein, miteinander zu reden und zu kooperieren. Und wenn es die Lage erlaubt, auch zu koalieren." Friedrich Merz 2024 (über Grüne)
"Bürgerliche Politik unterscheidet sich automatisch von der AfD, weil sie Verbindlichkeit fördert, aber für eine offene Gesellschaft steht und den Erfolg der rechtmäßig hier lebenden Migranten wünscht." Andreas Rödder CDU 2024
»Es ist unbestritten, dass wir als Union die größte inhaltliche Schnittmenge mit der FDP haben. Mit der FDP ließe sich eine bürgerliche Politik am ehesten verwirklichen«. - »Die Liberalen und wir haben ein ähnliches Politikverständnis, das den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt stellt und nicht von oben herab kleinteilig vorgeben will, wie man zu leben hat«. - Ich bin »überzeugt, eine bürgerliche Koalition aus CDU, CSU und FDP wäre die richtige Koalition, um die Zeitenwende zu schaffen." Carsten Linnemann 2024
Unter Thering und Ploß "weg von einer gewissen Beliebigkeit, hin zu einem klaren, bürgerlichen Kurs". Philipp Heißner CDU-HH 2024
"Meine Hand ist weiterhin ausgestreckt. Wir machen eine bürgerlich, konservative, patriotische Wende in Thüringen." Björn Höcke AfD-Thüringen - Voigt CDU-Thüringen lehnt das Angebot ab: "Sie sind nicht bürgerlich, sondern völkisch, nicht demokratisch, sondern autoritär". 2024
"Teile der Grünen sind bürgerlich". Spahn CDU 2024
„Die Grünen beweisen mit ihren Plänen, mit denen sie die Steuervorteile für Verheiratete über das Ehegattensplitting abschaffen wollen, einmal mehr: Sie stehen für eine Politik gegen die breite bürgerliche Mitte in unserem Land“. Boris Rhein CDU-Hessen 2024
"Mit der FDP ließe sich eine bürgerliche Koalition am ehesten verwirklichen, fraglich ist aber, ob sie als Partei überlebt." Friedrich Merz 2024
„Erfolgreich ist die CDU nur, wenn die gesamte Volkspartei in die Gesellschaft ausstrahlt. Insofern kann es nur im Interesse von Friedrich Merz sein, auf die Breite der Volkspartei zu achten und auch auf Persönlichkeiten zu setzen, die für das Christliche, das gesellschaftlich Liberale, das Soziale stehen.“ Thomas Rachel CDU 2024
An vielen Orten im Osten ist die Linkspartei „eine ostdeutsche Sozialdemokratie“ und in Thüringen oder Sachsen „deutlich sozialdemokratischer und auch bürgerlicher als etwa die SPD in Südhessen“. Czaja CDU 2024
Die Union ist "gut beraten, auf allen politischen Ebenen mit den demokratischen Parteien der Mitte gesprächs- und koalitionsfähig zu sein". Das ist eine "demokratische Pflicht und muss das strategische Ziel einer staatstragenden Volkspartei sein". Denn die Union habe "auch eine Verantwortung für die Stabilität der politischen Mitte in Deutschland und für eine an der konkreten Lösung von Problemen orientierten Politik". - "Wir müssen eine Volkspartei der Mitte bleiben, die Akzeptanz in breiten Teilen der Bevölkerung hat." Hendrik Wüst 2024
Zudem ist das BSW,, anders als SPD, FDP und Grüne "alles andere als die Mitte". - "Spiegel: Wer gehört zu der demokratischen Mitte? Haseloff: Die Union, die SPD, die FDP und die Grünen." Reiner Haseloff CDU-Sachsen-Anhalt 2024
Die Grünen passen mit ihrer „Ideologie“ nicht zur Volkspartei CSU. Klaus Holetschek CSU 2024 - Weber vertritt „eine Mindermeinung“, mit der man den Grünen letztlich „ein bürgerliches Mäntelchen“ umhängt . Alexander Dobrindt CSU 2024 zu einer Koalition mit den Grünen
Gefordert ist eine neue Kultur des politischen Dialogs. Der politische Gegner sollte nicht als Feind angesehen werden, solange er keine Gewalt anwendet. „Die CDU kann als Partei der Mitte auf Dauer nicht nur mit links von ihr stehenden Parteien zusammenarbeiten, ohne ihre eigene freiheitliche und marktwirtschaftliche Identität zu verlieren“. Manfred Kolbe, Fran Kolbe und andere, CDU-Sachsen 2024
"Deswegen ist für mich definitiv klar: Mit den Grünen kann man nicht zusammenarbeiten. Die Grünen sind nicht Mitte, sind linksideologisch und führen unser Land weiter in die Krise." Markus Söder 2024
"Leider ist auch bei der SPD der Kompass nicht genordet: Die SPD hat sich völlig von der arbeitenden Mitte der Bevölkerung verabschiedet. Sie hat ihren Charakter als Volkspartei längst verloren. Insofern ist es auch kein Zufall, dass viele ehemalige SPD-Wähler zur Union wechseln. ... Es gibt keine politische Kraft in Deutschland, die so eine Bindekraft und Verankerung hat in der gesamten Bevölkerung wie die CSU. Wir sind die einzige verbliebene Volkspartei." Martin Huber CSU 2024
Die CDU muss so stark werden, „dass wir wieder eine bürgerliche Politik für dieses Land machen“. Die Ampel muss weg. „Und wenn die Ampel weg ist, dann gilt wieder rechts vor links.“ Linnemann 2024 zur Bundestagswahl 2025
„Ich habe das ja schon häufig gesagt, wir sind eine staatstragende Partei, wir sind eine bürgerliche Opposition, wir werden am Ende immer das machen, was unserem Land am meisten nützt“. Thorsten Frei.
"Die FDP ist alles andere als ein natürlicher Partner. Denn es gibt in der Gesellschafts- und Innenpolitik nahezu keine Gemeinsamkeit zwischen CDU und FDP." Die FDP tickt in diesen Bereichen eher links als bürgerlich. Sie hat die "Turbo-Einbürgerung" im Wahlprogramm gehabt und gefährdet mit ihrer "Datenschutz-Ideologie" die innere Sicherheit. Throm CDU 2024
"Es wird gerne behauptet, die Grünen würden zum bürgerlichen Spektrum gehören. Wenn ich mir den Parteitag der Grünen anschaue, stelle ich fest, dass vor allem linke Positionen von den Delegierten beschlossen wurden." Huber CSU 2024
"Wenn sich eine bürgerliche Mehrheit ergibt, könnte Schwarz-Gelb nach der Wahl eine Alternative sein." Jens Spahn 2025
Deshalb braucht es so dringend einen Politik- und Richtungswechsel – und dafür muss die Union so stark wie möglich werden. Dabei setzt man auf die Mitte, hat aber auch „Mitte-Rechts“ im Blick. Markus Söder 2025
"Die AfD ist unser Systemgegner. Das eigentliche Ziel der AfD ist, die bürgerlichen Parteien zu zerstören." Markus Söder 2025
«Wenn über 50 Prozent Mitte-Rechts wählen, dann muss es auch eine Mitte-Rechts-Regierung geben für die Bürger». - «Nur damit kriegt man das eingehegt - und unser Land kriegt man damit auch wieder auf Kurs. Saskia Ludwig CDU-Brandenburg 2025 gegen die Brandmauer zur AfD
"Die Grünen müssen an sich arbeiten, wenn sie im bürgerlichen Spektrum anschlussfähig werden wollen." - "Wir stehen für Verlässlichkeit und Vertrauen, wir werden auch in Zukunft einen bürgerlichen Kurs einschlagen". Christoph Ploß CDU-HH 2025
Wie die AfD im Parlament auftritt, ist häufig nicht bürgerlich, „wie da rumgeholzt wird, wie da rum- geschimpft wird, wie andere niedergemacht werden“. Gleichzeitig muss man im Kopf haben, dass die AfD so stark ist, „weil Wählerinnen und Wähler uns was sagen wollten“. Die Wähler sollten ernst genommen werden. Deswegen geht es darum, die „richtige Balance“ zu finden im Umgang mit der AfD im Bundestag. Jens Spahn 2025
Es geht darum, die AfD inhaltlich zu stellen und sich klar abzugrenzen. Die Union muss zeigen, wo die Grenze zwischen bürgerlich-konservativ und rechtspopulistisch verläuft – und das deutlich. "Wer Mitte-Rechts und Rechtsextremismus gleichsetzt, der erweist der Demokratie einen Bärendienst. Wir brauchen hier keinen antifaschistischen Nachhilfeunterricht". Philipp Amthor 2025
"Ich bin ein Mann der bürgerlichen Mitte. ... Auch indem wir in der weiten politischen Mitte den politischen Diskurs offen und respektvoll gestalten und nicht jeden in die rechte Ecke stellen, der lieber Thomas Mann als Bert Brecht liest. ... Ich war und bin ein bekennender Liberal-Konservativer und Werte-Verfechter der bürgerlichen Kultur". - "Ich bin bürgerlicher Liberaler", - "Liberalismus der Mitte", - "Die AfD ist nicht der verlängerte Arm eines bürgerlichen Konservatismus". Wolfram Weimer CDU-nah 2025
"Die Linke ist anti-bürgerlich, antikapitalistisch und antisemitisch." Hoffmann CSU-Landesgruppenchef 2025
"... die AfD, das sind keine Bürgerlichen. Mit denen haben wir nichts gemein." Jens Spahn 2025
Als Robert Habeck und Annalena Baerbock „zu Staatsfeinden hochgejubelt“ wurden, ist das „der Demokratie schädlich“ gewesen. Man muss „die Grünen als Partei der Mitte anerkennen“, muss gemeinsam gegen die Feinde der Demokratie kämpfen, statt sich zu zerfleischen. Und für den Klimaschutz, setzt sich ansonsten „niemand“ ein, das ist lobenswert. Kurzum: Ich tue mit meinem Auftritt schon irgendwie „Buße“ für die CSU. Erwin Huber CSU 2025
Sven Schulze "ist Geist von meinem Geist. Politisch steht er in meinen Fußstapfen: klar in der Mitte." Haseloff 2025
»Wer CDU und AfD in einem Atemzug nennt, hat nicht verstanden, was bürgerlich heißt.« Daniel Günther CDU-S-H - »Die AfD als Partei ist das genaue Gegenteil von bürgerlich. Sie ist zumindest in Teilen – und zwar zunehmend – rechtsextremistisch. Sogenannte bürgerliche Mehrheiten in den Parlamenten gebe es mit der AfD nicht. »Unter denen, die AfD wählen, gibt es sicher Bürgerliche, die sich von den demokratischen Parteien abwenden.« Karin Prien 2025
„Die Politik von Mitte-Rechts bietet die besseren Antworten. Das ist eine Realität.“ Manfred Weber CSU EVP 2025
"Ich bin ein Politiker der bürgerlich-konservativen Mitte, und für die CDU sind Koalitionen weder mit der Linkspartei noch mit der AfD denkbar." Boris Rhein CDU-Hessen 2025
SPD:
Zur Parole "Sozialismus oder Freiheit". - "Die Vereinheitlichung des Bürgertums gegenüber der Sozialdemokratie sollte durch scharfe Polarisierung erreicht werden." - "Bei diesem Konzept steht nicht die Zusammenführung unterschiedlicher Interessen im Vordergrund, was bei der sozialkonservativen Strategie noch der Fall gewesen war, sondern die ideologische Vereinheitlichung des Bürgertums gegen einen angeblichen existenzbedrohenden Sozialismus in und außerhalb der Bundesrepublik. Dieses klassisch nationalistische und in der Substanz auch kleinbürgerliche Integrationskonzept ..." Jusos 1980
„Die linke Mitte heute“ Gerster und Dietrich Stobbe SPD 1990 (Buchtitel)
„Aufbruch – Die Politik der neuen Mitte“ Buchtitel von Bodo Hombach SPD-NRW 1998
„Die neue Mitte sein zu wollen, das ist wie die Verwandlung von Brot und Wein in den Leib Christi“. Peter Glotz SPD 1998 über Wahlkampfstrategie von Gerhard Schröder SPD
“Neue Mitte” Gerhard Schröder SPD 1999 ff.
“Politik der Neuen Mitte” Gerhard Schröder SPD
“Mitte ist da, wo die linke Volkspartei SPD ist.” Franz Müntefering SPD 2001
"Arbeit gerecht verteilen. Das ist Politik der Mitte." 2002 Wahlslogan
"Familien fördern und entlasten. Das ist Politik der Mitte. 2002 Wahlslogan
“In Deutschland ist die Mitte rot” Wahlplakat der SPD mit schwarz-rot-goldener Fahne 2002
“Linke Volkspartei” 2007
“Solidarische Mitte” SPD 2007
“Partei der solidarischen Mitte” SPD 2007
«Wir sind zum siebten Mal in Folge Wahlsiegerpartei» und in Rheinland-Pfalz „Volkspartei“. Die CDU ist unter Julia Klöckner und Christian Baldauf von einer «einstmals stolzen Partei zu einem dürren Gerippe geworden». Roger Lewentz SPD-Rh-Pf 2021
“Ich freue mich, dass wir zurück sind als Volkspartei.” Stegner SPD 2021
“Wir sind eine Volkspartei, wir sind die Kanzlerpartei”. Petra Tiemann SPD-Nds 2021
Es wird uns gelingen, “die Parteispitze als schlagkräftiges Team aufzustellen, das Kompetenzen bündelt, um dem Anspruch als Volkspartei gerecht zu werden”. Hubertus Heil SPD 2021
Das Programm ist gemeinsam mit Bürgern und Expertinnen erarbeitet worden, die Vorschläge einbringen konnten. «So gehört sich das für eine Volkspartei. So gehört sich das für eine Programmpartei». Die SPD hatte in den vergangenen Monaten zu vier Debatten über das Programm geladen. «Wir erfüllen den Anspruch, alle Menschen in Bremen und Bremerhaven in ihren Interessen und Bedürfnissen zu sehen». Andreas Bovenschulte SPD-Bremen 2023
Die SPD muss sich als linke Volkspartei um ihre Brot- und Butter-Themen Arbeit, Gesundheit, Rente, Miete, Energiepreisen sowie Umwelt und Frieden kümmern." Stegner SPD 2024
"Kandidatin der stillen Mitte". Köpping SPD-Sachsen 2024 über sich selbst
"Für Maß, Mitte und Frieden" EU-Wahlplakat 2024
Wofür steht die Mitte? Kühnert: "Das ist keine politisch-programmatische Verortung im Sinne einer „Neuen Mitte“. Maß und Mitte ist eine gängige Formulierung, die für Ausgewogenheit und strategisches Denken steht – gerade in schwierigen Entscheidungsprozessen, wie wir sie in der internationalen Politik reihenweise erleben. Es geht darum, mit Bedacht zu handeln" Kevin Kühnert 2024
Richtungsentscheidung zwischen einem „Von hier aus zurück“-Konservatismus der Union und der SPD als „Kraft der Mitte“ in Deutschland, die für „gesunden Menschenverstand“ steht. Olaf Scholz 2024
"Volkspartei der linken Mitte" Lars Klingbeil 2025
Über Gegner:
Schäuble „treibt mit seiner verhärteten Art die Union in die nationalistische rechte Ecke. Er zerstört damit die CDU als Volkspartei. Er redet einem weiteren Sozialabbau das Wort und verletzt eisig jedes Gebot auch der christlichen Soziallehre“. Rudolf Scharping SPD 1993
"So können nur gedankenlose Spießer und Kleinbürger reden, die ja selbst nie dabei sind, wenn es darauf ankommt. Oskar Lafontaine 1995 zu Befürwortern eines Bundeswehr-Einsatzes in Bosnien
„Es ist der Einstieg in den Ausstieg aus der solidarischen Gesellschaft … Damit stellt sich der CDU die Frage, ob sie um des Machterhaltes willen ihren Volksparteicharakter aufgeben will.“ Rudolf Dreßler SPD 1997 (Beiträge zur Sozialversicherung ausschließlich von Arbeitnehmern)
Die SPD läßt sich nehmen, weiter darauf hinzuweisen, daß sich die CDU hat erpressen lassen, „ihren rechten Flügelmann“ Franz Josef Strauß „zur Mitte zu machen“. Egon Bahr
“… die Biedermeier im Sumpf der Mitte”. Oskar Lafontaine SPD über Rechte
Stoiber „steht für eine Radikalisierung der demokratischen Rechten und gibt damit die Mitte preis.“ Gerhard Schröder SPD 2002
Das „Wegducken vor den sozialen Herausforderungen unserer Zeit ist symptomatisch für eine Schwundform des Liberalismus, die politische Freiheit mit Privatisierung verwechselt und den solidarischen Bürger zum egoistischen Bourgeois zurückentwickeln will“. Kurt Beck SPD 2007
Das CDU-Grundsatzprogramm „liest sich wie gedruckte Kaufhausmusik – es klingt ganz gut, aber ihm fehlt jede Tiefe“. - „Die CDU sollte lieber konkrete Konzepte für die Zukunft entwickeln. Dann könnte sie die Menschen von diesen Scheindebatten um die Mitte verschonen, die doch nichts bringen.“ Frank-Walter Steinmeier SPD 2007
Die Union betreibt „Rechtspopulismus, der mit der Mitte nichts zu tun hat“. Kurt Beck SPD 2008 (Jugendstrafrecht)
Mit dem Adjektiv „bürgerlich“ exlusiv für CDU und FDP diskriminiert McAllister die übrigen Fraaktionen. Deren Mitglieder sind schließlich „auch Einwohner und Bürger Niedersachsens“. Wolfgang Jüttner SPD-Nds 2008
“Die FDP ist keine Partei der Mitte mehr.” Lars Klingbeil 2020 (nach Wahl eines FDP-Kandidaten mit Stimmen auch der CDU und AfD)
“Die Union rückt unter Laschet aber gewaltig nach rechts. Maß und Mitte komplett verloren.” Lars Klingbeil SPD 2021
„Wer sich so verhält, wer den Weg von Donald Trump, der Verbreitung von Fake News, einschlägt, wer der Meinung ist, man müsse das Land spalten, hat nichts mehr in der politischen Mitte dieses Landes verloren .“ Lars Klingbeil SPD 2022 (Bürgergeld-Debatte 2022)
"Gerade, weil die politischen Ränder laut werden, braucht es eine Kraft, die progressive Werte sachlich vertritt." - "Wir sind hier traditionell eine linke Volkspartei". Rasha Nasr SPD-Dresden 2023
„Für den billigen Erfolg einer Schlagzeile nimmt er in Kauf, das Land zu spalten, dem Ansehen Deutschlands zu schaden“. Mit einer seriösen Volkspartei hat das nichts mehr zu tun. „Da ist kein Verantwortungsbewusstsein, keine Liebe zum Land. Da ist nur noch politischer Vandalismus“. Saskia Esken 2023
«Wer sich so verhält, wer den Weg von Donald Trump der Verbreitung von Fake News einschlägt, wer der Meinung ist, man müsse das Land spalten, hat nichts mehr in der politischen Mitte dieses Landes verloren.» Lars Klingbeil 2023 zu Bürgergeld-Äußerungen von Söder und Merz
"Friedrich Merz ... steht für einen neoliberalen Kurs, der die arbeitende Mitte im Stich lässt". Miersch 2024
Die Union ist "aus der politischen Mitte dieses Hauses ausgebrochen". Rolf Mützenich - Die Union hat sich „in den letzten Wochen aus der demokratischen Mitte verabschiedet.“ Frederik Cordes SPD-NRW 2025 (nach gemeinsamer Abstimmung von CDU/CSU und AfD zur Migrationspolitik)
Slogans zur Bundestagswahl 2025:
"Mitte statt Merz"
"Wir sind die Mitte"
"Kanzler für die Mitte"
FDP:
„Ein gesundes Volk braucht eine gesunde Mitte“ Wahlslogan 1961
Man kann doch nicht immer nur der "Mittlerste" der Mitte sein. Borm 1978
"Wir sind keine Volkspartei ... Wir sind eine Partei des Volkes." Martin Bangemann 1986
„Alle denkbaren Regierungskoalitionen ohne die FDP sind die Wahl zwischen Magengeschwür, Beinbruch, Durchfall oder Gehirnerschütterung“. Die FDP will eine „fortschrittliche, bürgerliche Alternative zum Doppelfilz von CSU und SPD sein“. Jürgen Doeblin FDP-Bayern 1993
“Es gibt keine Alternative zur derzeitigen bürgerlichen Koalition in Bonn”. Klaus Kinkel FDP 1993
„Schröder versucht, die neue Mitte zu täuschen, um dann die alte Linke in der Mitte Deutschlands zu installieren“. Gerhardt FDP 1998
„Die SPD wird sich nun mit Grünen und PDS nach links bewegen, die Union unter Führung Stoibers nach rechts. Damit wird die Mitte für die Liberalen frei.“ Guido Westerwelle FDP 2002
„Andere rücken nach links. Wir bleiben in der Mitte“ Wahlplakat 2007
Die bürgerliche Mitte will nicht, dass das Land nach links oder rechts abdriftet. - „Deutschland braucht keine weiteren sozialistischen Großversuche … Die Linken um Oskar Lafontaine sind Feinde der Demokratie. Als Protestpartei muss die FDP vernachlässigte bürgerliche Wähler an sich binden.“ Westerwelle FDP 2007
Angekündigt wird „eine Konfrontation des bürgerlichen Lagers mit den linken Parteien. Dabei müssen wir die Speerspitze sein“. Dirk Niebel FDP 2007
"Das Land darf nicht von den extremen Rändern her regiert werden. Das Land muss von der Mitte heraus regiert werden." Guido Westerwelle 2009
"Die Mitte stärken!" Wahlslogan 2009
„Liberale verteidigen die Weisheit in der Mitte der Gesellschaft gegen die Einfältigkeit am grünen Tisch.“ Christian Lindner 2011
„Bürgerliche Protestpartei“ FDP-Sachsen 2011
Bekenntnis zu einer "Politik der bürgerlichen Werte" - “In einer Zeit , wo der Zeitgeist immer weiter nach links driftet, sind wir als FDP unverzichtbar als Kraft der Freiheit, als Kraft der Mitte”. Philipp Rösler FDP 2012
Die FDP ist die liberale Mitte, "die den rot-grünen Mehltau dieser Stadt einfach wegpustet". Annavon Trauenfels-Frowein FDP-HH 2020
“Rot-Grün verliert in diesen schwierigen Zeiten Maß und Mitte”. Anna von Treuenfels-Frowein FDP-HH 2021
Die FDP ist “Mitte-Mitte-Mitte-Partei” Marco Buschmann 2021
"Andere rücken nach links - Wir bleiben in der Mitte" Wahlplakat Niedersachsen
“liberale Kraft der Mitte” FDP 2021
“Weil die FDP einen Kurs der Mitte garantiert. Und es eine Linksverschhiebung der Politik in Deutschland mit ihr nicht geben wird.” FDP-Anzeige 2021
„Vielleicht sind wir die einzige Partei, die die Werte der so genannten Mitte noch vertritt. ...Für mich ist das die Betonung von Freiheit und Toleranz, der Vorrang privaten Handelns und der Respekt vor Eigentum wie Leistung eines jeden.“ - „Die FDP wird nur in eine Regierung eintreten, die einen Kurs der Mitte hält, die den Wert der Freiheit stärkt und die auf die großen Herausforderungen mit Marktwirtschaft antwortet. Einen Linksruck in Deutschland wollen wir verhindern. … Wer will, dass Deutschland aus der Mitte regiert und ein Linksdrift verhindert wird, sollte uns wählen. …. Und den Wählern der Grünen, denen Klimaschutz wichtig ist, die aber die Ideologie der Linken ablehnen, machen wir ein Angebot. … Ziel meiner Arbeit ist es, die FDP als eigenständige, liberale Kraft der Mitte zu etablieren“. Christian Lindner FDP 2021
“Weil die FDP einen Kurs der Mitte garantiert. Und es eine Linksverschhiebung der Politik in Deutschland mit ihr nicht geben wird.” FDP-Anzeige 2021
“Durch die Mitte nach vorne heißt für uns/ Werden wir fit für die Zukunft?/ Entfesseln wir die Kräfte der Sozialen Marktwirtschaft.” FDP Wahlprogramm 2021
“Es ist für uns Auftrag und Anspruch zugleich, dass wir die Stimme der bürgerlichen Mitte sein werden.” Marie-Agnes Strack-Zimmermann FDP 2021
„Herr Rödder vertritt einen aggressiv-konfrontativen Konservatismus, der im Widerspruch steht zum Stil der CDU, mit Maß und Mitte - mit dem die CDU zuletzt Wahlen gewonnen hat“. Ruprecht Polenz CDU (Vorsitzender der CDU-Grundwertekommission. Andreas Rödder will der CDU wieder zu „bürgerlichem Selbstbewusstsein“ verhelfen) 2022
„Die FDP ist die Mitte-Mitte-Partei, und deshalb würden wir gern auch in der Mitte sitzen“. Marco Buschmann - „mittige Mitte, Mitte-Mitte“ Johannes Vogel FDP 2021
Bei den Entlastungspaketen ist auch „die hart arbeitende Mitte“ zu bedenken. Lindner 2022
„Wir sind nicht links der Mitte, wir sind in der Mitte.“ Lindner 2022
„Bürgerliche Politik muss ohne die AfD gemacht werden. Punkt. Diesen Grundsatz zu vertreten und zu verteidigen, liegt in besonderem Maße in der Verantwortung von Union und der FDP als bürgerlichen Parteien.“ Franziska Brandmann FDP 2023
"Mitte macht das Land" FDP-Hessen Wahlplakat
Eine bürgerliche Koalition aus CDU, CSU und FDP wäre in der Lage, die Probleme des Landes gemeinsam richtig zu analysieren und auch gemeinsam Lösungen zu finden. In gemeinsamen Sitzungen mit Vertretern von CDU und CSU „müsste ich nicht jedes Mal die Grundlagen der sozialen Marktwirtschaft erklären“. - Daher ist es wichtig, wieder offensiv dafür zu werben, dass man bürgerliche Mehrheiten braucht, um die Probleme im Land anzupacken. Djir-Sarai 2024
"... der festen Überzeugung, "dass eine bürgerliche Koalition aus CDU, CSU und FDP in der Lage sei, die Probleme des Landes nicht nur gemeinsam richtig zu analysieren, sondern tatsächlich auch gemeinsam Lösungen zu finden". Bijan Djir Sarai 2024
Die Parteien der "seriösen Mitte" Buschmann 2025
«Mit dieser Regierung darf es in Baden-Württemberg nicht weitergehen». - «Wir wollen die Grünen aus der Regierungsverantwortung verdrängen.» - «Wir brauchen eine bürgerliche Landesregierung ohne die Grünen. Das ist unser Ziel in diesem Wahlkampf.» Hans-Ulrich Rülke FDP-BW 2026
Über Gegner:
"Die anderen Parteien lassen bei der bürgerlichen Mitte mehr Platz ... Die SPD hat auf ihrem Parteitag keinen Kurs der Neuen Mitte gefahren, sondern der alten Linken - bis hin zu dem Beschluss, die Erbschaftssteuer zu erhöhen. ... Herr Schröder redet zwar von der Neuen Mitte, handelt aber wie eine Mischung von Lenin und Lafontaine, wenn er die Erbschaftssteuer erhöhen will. Das ist Neidgesellschaft und Klassenkampf. .. Auch die Union ist keine Partei, die für die bürgerliche Mitte noch interessant sein kann. Denn sie ruft auch und zuerst vor allem nach dem Staat." Guido Westerwelle FDP 1999
Die SPD bewegt sich nach links, die Union mit ihrem "erzkonservativen" Kandidaten Stoiber nach rechts. "Die Mitte wird für uns frei." "Stoiber kann vieles und ist vieles. Aber eines ist er ganz gewiss nicht: ein Liberaler der Mitte." Der Versuch der Union, ihn als solchen zu präsentieren ist ein "untauglicher Versuch am untauglichen Objekt". Guido Westerwelle FDP 2002
“Die CDU redet von der Mitte und marschiert nach links” Dirk Niebel FDP 2007
"Andere rücken nach links.
Wir bleiben in der Mitte" Wahlplakat 2008
„Friedrich Merz denkt öffentlich über Steuererhöhungen nach. Armin Laschet hat von den Grünen die Idee von Schuldentöpfen neben dem Staatshaushalt adoptiert. Und der CDU-Ostbeauftragte lässt sich mit pauschalen Herabwürdigungen der Ostdeutschen zitieren. Ich sage freundlich: die CDU ist auf Orientierungssuche.“ - „Die Grünen erklären selbst, sie seien eine linke Partei. Deshalb haben wir eine große Verantwortung, den Wählerinnen und Wählern der Mitte ein gutes Angebot zu machen.“
„Eine Politik der streitbaren Mitte, frei von linken Ideologen – aber auch frei von Nationalismus und autoritärer Bevormundung von rechts“. Flugblatt zur Europawahl