Moral, politische Korektheit, Gendern, Wokeness

      Entschuldigungen,   Rückzieher

 

Auf Gegner, die  Moral für wichtig halten, wird mit Kritik am Moralisieren auch  mit Abwertung, Delegitimierung reagiert

 

Moral wird in der Politik für wichtig gehalten:

Moralische Leitplanken: z.B. Menschenwürde, Gerechtigkeit, Solidarität, Verantwortung, Freiheit, Ehrlichkeit und Fairness 

Moral setzt Grenzen, begrenzt Macht, verhindert Machtmissbrauch

schafft Orientierung,

ermöglicht Vertrauen,

fördert Zusammenhalt,

schützt Minderheiten,

schützt vor Diskriminierung, 

 

sonst

verliert Politik ihren Kompass

wird Politik zur reinen Machtpolitik, zu reiner Machttechnik, - internationale Politik wäre reine Machtkonkurrenz (ohne z.B. Völkerrecht, Menschenrechte, humanitäre Hilfe)

Misstrauen,

Zynismus,

Gewalt, Unterdrückung, Willkür, Korruption,

„Der Zweck heiligt die Mittel“,

„Macht geht vor Recht“,

„Interessen über alles“

 

gewünscht

moralischer Fortschritt

moralische Aufmerksamkeit

moralische Sensibilisierung

moralische Urteilskraft

moralisches Problembewusstsein

moralische Eigenständigkeit

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Der Gegner moralisiert

Die eigene Partei

macht Realpolitik,

macht Sachpolitik,,

ist pragmatisch,

berücksichtigt Machtlogik,

berücksichtigt die ökonomischen, finanziellen, macht- und sicherheitspolitischen Interessen

 

Die eigene Partei ist gegen Moralisieren in der Politik, wenn 

Politik als moralischer Kampf zwischen „Gut“ und „Böse" interpretiert wird,

politische Konflikte auf ein simples  Gut-Böse-Schema reduziert und Kompromisse erschwert oder verhindert werden (siehe auch "Schwarz-weiß-Malerei"),

mit moralischer Empörung die politische Analyse ersetzt wird,

mit moralischem Vorwürfen rationale Begründungen ersetzt werden,

komplexe Probleme einfachen moralischen Kategorien zugeordnet werden,

Moralisieren spaltet, Konflikte verschärft werden,

der Gegner moralisch delegitimiert, statt argumentativ kritisiert wird,

Gegner als „moralisch minderwertig“ dargestellt werden,

emotional mobilisiert wird.

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    Wortsammlung

     

    Dem Gegner wird zugeordnet:

    Moralpolitik

    politischer Moralismus

    kultureller Moralismus

    sozialer Moralismus

    normativer Moralismus

    instrumenteller Moralismus

    Zeitgeistmoral

    mal "elitäre Moral", mal "egalitäre Moral"

    Sklavenmoral (= political correctness als eine Form von moralischem Druck der Schwachen)

    linke Moral

    Moralin, moralinsauer, moralgetränkt, moralgetrieben

    Moralhuberei 

    moralische Überempfindlichkeit

    Übermoralisierung

    überdehnter Moralismus

    Moralüberschuss. moralisch überladen

    Moralspektakel

    moralischer Rigorismus

    Hypermoralismus

    perfektionistischer Moralismus

    moralische Schuld

    moralischer Furor

    moralische Hybris

    Pseudomoral

    Doppelmoral

    Überheblichkeit / Selbstgerechtigkeit

    moralische Überlegenheit

    moralische Autorität

    moralische Hierarchisierung

    moralisch auf hohem Ross, „schwingen sich moralisch aufs hohe Ross“

    "Pathos der besseren Moral"

    moralinsaures Herabschauen

    moralisch stigmatisieren

    moralische Verachtung

    von oben herab aus moralischer Höhe

    moralische Diskreditierung

    niedermoralisieren

    Moralapostel

    Besserwissermoral

    moralische Deutungshoheit

    moralischer Zeigefinger

    moralische Vorwürfe

    Moralkeule

    Gutmenschentum

    Hypermoral

    moralische Selbstüberhöhung

    moralische Selbstbeweihräucherung

    moralische Belehrung

    Moralpredigt

    Moralstandpauke

    Moralinszenierung

     

     

    Moralisieren als Bevormundung / Disziplinierung

    aggressiver Moralismus

    moralische Erpressung

    moralischer Druck, moralischer Erwartungsdruck

    pädagogischer Moralismus

    moralische Ächtung

    moralische Missbilligung

    moralische Zurechtweisung

    autoritäre Moral

    repressive Moral, repressiver Moralismus

    Jakobinismus

    moralischer Zwang

    moralische Einschüchterung

    moralische Gängelung

    moralische Bevormundung

    moralische Disqualifizierung

    moralische Disziplinierung

    Moral als Machtmittel

    autoritäres Moralmonopol

    Moralpolizei, linke Moralpolizei

    moralisches Tribunal

    Moralhüter

    Moralregime

     

     

    Moralisieren als  Dogma

    Moralismus, aggressiver Moralismus, Hyper-Moralismus

    Moraldogma

    moralische Ideologie

    moralischer Rigorismus

    Moralisierung der Politik

    Moralisieren, Moralisierung, Hypermoralisierung

    Moralisierungskeule

    moralische Überhöhung

    moralischer Absolutismus

    absolute moralische Anforderungen

    Jakobinismus, Jakobinertum, jakobinische Raserei, Sprachjakobinismus, Cancel-Culture-Jakobinismusmoralische Orthodoxie

    puristische Moralmoralische Starrheit

    Moral als Ersatzreligion

     

     

    Moralisieren als Politikverhinderung / Realitätsverweigerung

    Mit Moral kann man keine Politik machen

    Moral ersetzt keine Vernunft

    moralische Sackgasse

    moralische Überforderung

    Moral statt Realismus

    Moralische Panik

    Gefühlspolitik

    Haltungsnoten (impliziert: Moral statt Substanz)

     

     

    Moralisieren als  Emotionalisierung

    emotionaler Moralismus

    Gefühlsduselei

    Empörungsrituale

    Empörungsindustrie

    moralische Empörung statt Fakten

    „moralische Empörung verliert jedes Maß“

    Emotionalisierung der Politik

    Haltungsjournalismus (Moral als emotionalisierte Medienhaltung)

     

     

    Moralisieren als Symbolhandlung / Ersatzhandlung

    Symbolpolitik

    Haltungsprosa

    moralische Selbstvergewisserung

    Pseudomoralisten

    Moralische Ersatzhandlung

    Virtue Signaling (eingedeutscht: Tugendsignalisierung)

    Moralische Pose

    mit der Moralfahne in der Hand

     

    Moralisieren als Kommunikationsstörung

    moralische Aufladung

    Moralspektakel

    Moralfalle

    moralisch anprangern

    Moralisierungsreflex

    Moralisierungsautomatik

    Moralische Übergriffigkeit

    Moralische Eskalation

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    Zitate:

    Kaiserreich:

    „Mit Moral kommt man in der Politik nicht weit.“ Otto von Bismarck (Reichskanzler)

    „Politik ist die Kunst des Möglichen, nicht des Moralischen.“ Bernhard von Bülow (Reichskanzler über Kolonialpolitik)

    „Politik ist nicht Moral, sondern Verantwortung.“ Friedrich Naumann (Nationalliberale Partei)

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    Weimar und NS-Diktatur:

    Im Nationalsozialismus wurde auch mit moralischen Kategorien, wie Anstand, Würde, Ehre und Pflicht operiert.

    Diese klassischen moralischen Denkfiguren wurden im Sinne einer rassenethischen Moral umfunktioniert. 

    NS‑Formeln der Moraldelegitimierung

    „Moral ist Schwäche.“

    „Humanität ist Unsinn.“

    „Mitleid ist Verrat.“

    „Wir dürfen keine moralischen Skrupel kennen.“

    „Moral ist bürgerlicher Firnis.“

    „Moral ist ein Luxus.“

    „Humanität ist Sentimentalität.“

    „Gerechtigkeit ist das Recht des Stärkeren.“

    „Wir handeln nach Notwendigkeit, nicht nach Moral.“

    „Moral ist jüdisch.“

    „Härte“ als Gegenbegriff zu Moral

    „Naturgesetz“ statt Moral

    „Kampf“ statt Ethik

     

    Adolf Hitler :

    „Wir dürfen keine moralischen Skrupel kennen.“ Rede der 1930er Jahre.

    „Humanität ist ein törichtes Wort.“

    „Moral ist eine Erfindung der Schwachen.“ Paraphrasiert (Mein Kampf):

    „Die jüdische Moral ist eine Gefahr für das Volk.“ 

    „Gerechtigkeit ist das Recht des Stärkeren.“ 

     

    Joseph Goebbels :

     „Die bürgerliche Moral ist ein Firnis, der abblättert.“

    „Wir handeln nach politischer Notwendigkeit, nicht nach Moral.“ → Moral wird als unpraktisch, Politik als „Realismus“ inszeniert.

    „Humanität ist Sentimentalität.“

    „Moral ist ein Luxus, den sich ein kämpfendes Volk nicht leisten kann.“ 

     

     Himmler :

     „Wir müssen hart sein. Wir müssen unsere moralischen Bedenken überwinden.“

     „Mitleid ist Verrat.“

    „Moral gilt für andere, nicht für uns.“ → SS als „Ordensgemeinschaft jenseits der Moral“.

    „Wir handeln jenseits von Moral, weil wir für das Schicksal des Reiches kämpfen.“ 

     „Ethik der Anständigkeit“:  Die Moral als Treue zu den SS-Aufgaben: „Dieses durchgehalten zu haben, und dabei – abgesehen von menschlichen Ausnahmeschwächen – anständig geblieben zu sein, das hat uns hart gemacht und ist ein niemals geschriebenes und niemals zu schreibendes Ruhmesblatt unserer Geschichte“ Himmler Posen-Rede 1943 zu Vernichtungsmaßnahmen

     

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    DDR:

    Die SED proklamierte die  „sozialistischen Moral“.

    Gegen 

    bürgerlicher Moral,

    kleinbürgerlicher Moral,

    kapitalistischer Moral,

    falsche Moral,  

    Moralismus,

    moralische Dekadenz des Westens.

     

    Walter Ulbricht 

    „Die bürgerliche Moral ist Heuchelei.“

    „Die Moral des Kapitalismus ist die Moral des Profits.“

    „Die sogenannte westliche Moral ist nichts als Dekadenz.“ 

     

     Erich Honecker 

    „Die sozialistische Moral steht höher als die verlogene Moral des Imperialismus.“

    „Die kapitalistische Moral ist eine Moral der Ausbeutung.“

    „Die bürgerliche Moral ist eine Moral der Gleichgültigkeit.“ 

     

    SED:

    „Die bürgerliche Moral ist eine Ideologie der Besitzenden.“

    „Die sozialistische Moral ist der bürgerlichen Moral überlegen.“

    „Die bürgerliche Moral dient der Verschleierung der kapitalistischen Ausbeutung.“

    „Kleinbürgerliche Moral ist reaktionär.“

    „Die Moral der Kapitalisten ist die Moral des Egoismus.“

    „Die westliche Moral ist eine Moral der Dekadenz.“

     

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    Bundesrepublik:

    Moral ist wichtig:

    CDU/CSU:

    Richard von Weizsäcker 

    „Wer Moral verächtlich macht, gefährdet die politische Kultur.“

    „Moral ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für Freiheit.“

    Heiner Geißler 

    „Wer Moral lächerlich macht, öffnet dem politischen Zynismus Tür und Tor.“

    „Moral ist nicht das Problem, sondern Teil der Lösung.“

    Wolfgang Schäuble

    „Politik ist nicht der Ort für moralische Selbstüberhöhung.“ zur Debatte über europäische Solidarität.

    Angela Merkel 

    „Moralische Maßstäbe sind kein Zeichen von Schwäche.“ (Paraphrasiert aus Flüchtlingskrisen‑Debatten 2015/16.) 

    „Man darf Moral nicht diskreditieren, wenn es um Menschenwürde geht.“

    „Moral darf nicht die Ökonomie ersetzen.“ Angela Merkel (CDU) über europäische Finanzpolitik

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    Gegen die Grünen:

    Markus Söder (CSU)

    „Die Grünen schwingen ständig die Moralkeule.“ 

    „Die Grünen wollen den Menschen vorschreiben, wie sie zu leben haben.“ 

    Jens Spahn (CDU)

    „Die Grünen verwechseln Moral mit Politik.“ 

    Alexander Dobrindt (CSU)

    „Grüne Moralpredigten helfen nicht weiter.“ 

    Friedrich Merz (CDU)

    „Die Grünen halten sich für moralisch überlegen.“ 

     

    SPD:

    Moral ist wichtig:

    Helmut Schmidt 

    „Wer Moral als Sentimentalität abtut, der zerstört die Grundlagen unserer Demokratie.“ 1970er Jahre, vielfach paraphrasiert in Interviews.

    „Ohne moralische Maßstäbe verliert Politik ihren Kompass.“

    „Man darf Moral nicht als Schwäche diffamieren.“

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    „Moral ist kein Ersatz für Politik.“ Franz Müntefering (SPD) über Sozialpolitik.

    Gegen die Grünen:

    Kevin Kühnert: 

    „Die Grünen haben manchmal eine Art moralische Überheblichkeit, die Debatten unnötig verhärtet.“

    Olaf Scholz:

    „Moralischer Rigorismus hilft uns nicht weiter.“ 

    Ralf Stegner:

    „Moralpredigten ersetzen keine Politik.“ 

    Sigmar Gabriel: 

    „Die Grünen neigen zu moralischer Selbstgerechtigkeit.“

     

     
     

     

    Grüne:

    „Moral ist wichtig, aber Moralismus zerstört Politik.“ Joschka Fischer (Grüne)

    Annalena Baerbock 

    „Es ist gefährlich, moralische Argumente als ‚Gutmenschenkram‘ abzutun.“

    „Moral ist kein Schimpfwort.“

    Robert Habeck 

    „Wenn Moral als ‚Belehrung‘ diffamiert wird, verliert Politik ihre Orientierung.“

    „Moral ist nicht das Problem, sondern der Maßstab.“

     

    FDP:

    Moral ist wichtig:

    Theodor Heuss 

    „Wer Moral verspottet, verspottet die Demokratie.“ (Paraphrasiert aus Reden der 1950er Jahre.) 

    Gegen die Grünen:

    Christian Lindner

    „Die Grünen betreiben Politik der moralischen Überheblichkeit.“ 

    „Wir brauchen Technologieoffenheit statt grüner Moral.“ 

    Wolfgang Kubicki:

    „Die Grünen wollen mit moralischem Zeigefinger regieren.“ 

     

    AfD:

    „Moral ersetzt keine Politik.“ Alexander Gauland über Migration und Außenpolitik

    „Moralische Belehrungen ersetzen keine Lösungen.“ Tino Chrupalla (. a. Energie‑ und Wirtschaftspolitik)

    „Die Politik der moralischen Empörung führt in die Sackgasse.“ Björn Höcke (Kulturpolitik und Migrationspolitik) 

    „Moralismus ist das Einfallstor für Ideologie.“ Beatrix von Storch (über Familien‑ und Genderpolitik)

    „Die moralische Selbstüberhöhung der Altparteien zerstört jede sachliche Debatte.“ Alice Weidel in Haushalts‑ und Migrationsdebatte

    Gegen die Grünen:

    Alice Weidel

    „Die Grünen betreiben eine moralisierende Umerziehungspolitik.“

    Alexander Gauland

    „Grüne Moralpolitik zerstört unseren Wohlstand.“ 

    Beatrix von Storch

    „Grüne Moralisten wollen den Menschen vorschreiben, wie sie zu leben haben.“ 

     

     

    NPD:

    Gegen die Grünen:

     

    „Die Grünen betreiben moralische Umerziehung und wollen den Deutschen vorschreiben, wie sie zu leben haben

    „Die grünen Moralapostel wollen uns ein schlechtes Gewissen einreden.

    „Der grüne Öko‑Moralismus zerstört Freiheit und Identität.“ 

    „Die Grünen sind die Verbots- und Moralpartei.“ 

    „Die moralische Selbstgerechtigkeit der Grünen ist unerträglich.“

     

     Freie Wähler :

    Gegen die Grünen:

    Hubert Aiwanger

    „Die Grünen wollen die Menschen mit Moral bevormunden.“ 

       

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      Gendern, Wokeness, politische Korrektheit

      Wenn Gegner gegen

      Rassismus,

      Sexismus,

      Antisemitismus,

      Homophobie,

      Transphobie,

      Neokolonialismus,

      Männersprache

      sind und deswegen für

      Respekt,

      liberale Werte,

      Vielfalt, Diversität,

      Gleichberechtigung, Chancengleichheit ,

      Minderheitenschutz und

      Inklusion

      mit

      Diversitätspolitik,

      politischer Korrektheit,

      respektvoller Wortwahl,

      diskriminierungsensiblem Sprachgebrauch,

      geschlechtergerechter Sprache,

      eintreten,

      werden neben Befürchtungen, auch Ablehnung und Abwertungen geäußert: 

      Beispiele:

      Das sind Auswüchse politischer Korrektheit, Fallen politischer Korrektheit, verquaste politische Korrektheit, angebliche politische Korrektheit,

      Hyperkorrektheit, Über-Correctness

      Gender-Aktivismus, Gender-Diktatur, Gender-Fanatismus, Gender-Gaga, Gender-Ideologie, Gender-Wahn, Gender-Wahnsinn, Gender-Zwang

      Cancel-Culture, Cancel-Culture-Aktivismus

      Wokismus, Woke-Ideologie, woker Aktivismus

      apodiktische Woke-, Identitätsbewegung

      Wokeness-Wahnsinn, woker Zeitgeist, woke Hegemonie

      woker Irrweg

      toxische Woke-Bewegung

      woke Identitätsdebatten

      Anpassungs-, Konformitäts-, Normierungsdruck

      Gleichschaltung

      zeitgeistkonformer Formalismus

      Abschaffung, Bedrohung, Begrenzung, Einhegung, Einschränkung, Eintrübung, Verengung , Verlust der

      persönlichen Freiheit, des Entfaltungsraumes, der Meinungsfreiheit, des Meinungskorrridors, der Redefreiheit, der Ausdrucksfreiheit, des Sagbaren, des Diskursraumes.

      Meinungsdiktatur, repressives Meinungsklima, Schaden für das Meinungsklima

      Angstmache, Klima der Angst

      Bedrohung

      Einschüchterung, Einschüchterungstaktik

       

      Unterdrückung, man wird mundtot gemacht

      Dogmatismus

      Fundamentalismus, Fundamentalkritik

      Intoleranz im Namen der Toleranz

      Gender-Ideologie

      Ideologie-Projekt

      ideologische Sprache, CSU

      ideologische Sprach-Korrekteure

      ideologischer Fehlschluss

      neue linke Ideologie

      naturwidrige Gender-Mainstreaming-Ideologie, NPD

      ideologischer Populismus, AfD

      illiberale Ideologie, CDU

      Sternchenideologie, CSU

       

      Gesinnungsfuror

      Gesinnungskontrolle

      Gesinnungswächter, Diskurswächter

      woker Gesinnungsterror

      linker McCarthyismus

      Gender-Totalitarismus

      neuer Totalitarismus, totalitäre Tendenzen

      Tyrannei

      Stasi 2.0

      militanter Aktivismus

      linker Kulturkampf

      links-grüne-woke Hegemonie

      progressive Tyrannei

      eine Form von Bürgerkrieg

      Waffe, um Menschen zu Fall zu bringen

      Waffe, um den politischen Gegner zu diskreditieren

      Die Gegner von Diskriminierung stellen Feindbilder auf, die zur Diskriminierung der Diskriminierer dienen

      „Der Mundraum wird zum Minenfeld“

      anschwärzen, an den Pranger stellen

      schikanieren, mobben

      Gender-Diktat

      Zwang, Gender-Zwang

      Gängelung, Gender-Gängelei

      Manipulation

      Indoktrination

      Reglementierung, Reglementierungswut

      Diskurslinientreue, auf Linie bringen

      Disziplinierung

      doktrinärer Appellcharakter

      Verbotskultur, Lust am Verbieten, Diskurs-, Sprech-, Rede-, Wort-Verbote

      Misstrauenskultur

      selbsternannte Sprach-, Wort-, Debatten-, Denk-, Diskurs-, Gesinnungs-, Meinungs-, Moral-, Woke-, Feminismus--Polizei

      Maulkorb

      Zensur, selbsternannte Zensoren, Zensorengesin, nung, Zensurkultur, Zensurwut, autoritäre Zensur

      Sprachschiedsrichter

      Gatekeepertum

      Stigmatisierung von Meinungen

      Ruf nach dem Kadi

      Sprachaktivismus

      restriktive Sprachpolitik

      Sprachkampf

      verstellen des Sprachraumes

      Sprachterror

      Sprachpuritanismus

      Spracherziehung, Umerziehung

      Sprachkontrolle

      Sprachlenkung

      Sprachreglementierung, Sprachregelung

      Sprachhüter

      Sprachrichter

      Sprachbibel

      Sprachkatechismus

      sprachliche Überformung

      dogmatische Sprachvorgaben

      repressive Sprachpolitik

      Sprachtherapie

      Sprachhygiene

      Sprachsäuberung

      Tabuisierung, Begriffstabuisierung

      Sprachrigorosität

      Sprachvergewaltigung

      Sprachverhunzung

      identitätspolitische Verschandelung der deutschen Sprache

      Wichtigtuerei von Leuten, die von Sprache keine Ahnung haben

      verunglimpft unsere schöne Sprache

      Umstandskrämerei

      Gender-Verrenkungen

      Gender-Kauderwelsch

      grammatisch falsch, sprachgeschichtlich und -systematisch falsch

      Verkomplizierung der Sprache

      „Sprachverhunzung“, AfD

      „Sprachpanscher“, CDU-Nds 2013

      „Dummdeutsch“

      „Clowndeutsch“,  AfD

      "Genderunsinn"

      "Gender gaga"

      „Gender‑Ideologie“

      „Gender‑Wahn“

      „Gender‑Gaga“

      „Sternchen‑Gendern",  „Sternchen‑Fetisch“, "Sternchen-Ideolgie"

      überflüssig, unsinnig, Unfug, absurd

      Latein einer linken, städtischen Elite

      Unkultur

      Aufregungskultur, „Vokabular der Empörung“

      Belehrungskultur

      Kultur der Belehrung und moralischen Einschüchterung

      Verbotskultur

      Kulturkampf 

      Kulturkampf-Ton

      Kulturrevolution

      Kulturverrat

      woke-gegenderte Un-Kultur

      verkappte Revolutionäre

      Besserwisserei

      Bevormundung

      Gängelung

      Belehrung

      Belehrungskultur

      Erziehung, edukativ

      Pädagogisierung

      Erziehungsbeauftragte

      Spracherziehung

      Umerziehung, Umerziehungs-Fantasien, Umerziehungsprojekt

      sprachpolitische Erziehungsmaßnahmen

      Volkserziehung

      Gouvernante, gouvernantenhafte Attitüde

      Schulmeister

      Oberlehrer

      musterschülerhaft

      Zurechtweisung

      erhobener Zeigefinger, zeigefingerig

      Zuchtmeister

      Hohepriester

      Gutmenschentum

      überbordendes Gutmenschentum von links

      Tugendterror

      Tugendwächter

      tugendbesoffen

      Tugendfuror

      Tugendbajonett

      Tugendsignalisierung

       

      Sprachjakobiner

      Sprachpuritanismus

      Veranstandung

      Pharisäertum

       

      Moralpolitik

      Moralisieren, Moralisierung, Hypermoralisierung

      Moralin, moralinsauer

      Moralprediger

      Moralapostel

      Moralstandpauken

      moralgetränkt, moralgetrieben

      Moralismus, aggressiver Moralismus, Hyper-Moralismus

      moralischer Absolutismus

      moralische Bevormundung

      moralischer Zeigefinger

      moralische Empörung

      moralische Einschüchterung

      moralisches Tribunal

      moralische Diskreditierung

      moralische Überheblichkeit

      moralisch auf hohem Ross

      moralische Überlegenheit

      niedermoralisieren

      moralische Selbstbeweihräucherung

      moralinsaures Herabschauen

      von oben herab aus moralischer Höhe

      Übermoralisierung

      Moralüberschuss

      moralisch überladen

      moralisch motivierte Überkorrektur

      moralischer Furor

      moralischer Zwang

      Moralkeule

      moralische Hybris

      puristische Moral

      moralischer Rigorismus

      moralische Eskalation

      moralische Überempfindlichkeit

      mal "elitäre Moral", mal "egalitäre Moral"

      "Sklavenmoral" (= political correctness als eine Form von moralischem Druck der Schwachen)

      linke Moral

      repressive Moral

      Zeitgeistmoral

      Moralkeule, Moralisierungskeule

      Moralapostel

      Moralpolizei, linke Moralpolizei

      Moralprediger, Moralpredigt

      Jakobinismus, Jakobinertum, jakobinische Raserei, Sprachjakobinismus

      Cancel-Culture-Jakobinismus

      "Pathos der besseren Moral"

      "Pseudomoralisten"

      "Doppelmoral"

      „schwingen sich moralisch aufs hohe Ross“

      „moralische Empörung verliert jedes Maß“

      Hypermoral, Projekt von wohlhabenden Hypermoralisten

      absolute moralische Anforderungen

      mit der Moralfahne in der Hand

      Schauprozesse

      Scheiterhaufen

      Guillutine

      Jagd, Hexenjagd

      Hexenverbrennung

      Ketzerverfolgung

      Exkommunikation

      Bücherverbrennung

      Inquisition

      an den Pranger stellen

      Mob-Mentalität, Woke-Mob

      Eiferertum, eifernder Aktivismus

      identitätspolitischer Eifer

      identitätslinke Läuterungsagenda

      Missionierung, missionarischer Eifer

      wokes Sendungsbewusstsein

      feministische Propaganda

      rigorose Einpeitscher

      Säuberungseifer, Sprachsäuberung, Säuberungsfuror, Reinheits- und Säuberungskampagne, Säuberungsprozesse

      semantische Hypersensibilität

      Übersensibilität, Überempfindlichkeit

      Ausdruck der Dekadenz

      Gender-Gaga

      Hysterisierung, hysterische Empfindlichkeit

      überreizte Debatte um Diversität, Wokeness und Gendern

      mimosenhaft

      zimperlich

      Beckmesserei

      „jedes Wort wird auf die Goldwaage gelegt“

      Purismus

      Perfektionismus

      Korrektheitsdenken

      Auswüchse politischer Korrektheit

      Hyperkorrektheit

      Überkorrektheit

      Superkorrektheit

      Überfeinerung

      dünnhäutig

      vorauseilender Gehorsam

      geht zu weit

      maßlos

      überspannt den Bogen

      schießt übers Ziel hinaus

      unversöhnlich

      übergriffig

      verbissen

      humorlos

      Identitätspolitik, identitätspolitisches Theater

      Stammesdenken

      Gutmenschentum

      Arroganz

      „Das Regiment der Erwählten – Die Erwählten stellen an den Pranger – spalten die Gesellschaft“

      Eliteprojekt, Elitethema, aus elitärem Milieu, Jargon einer Elite

      Geisterdebatte 

      Kosmetik im Überbau

      Feuilletondiskurs

      Luxusdebatte

      Ablenkungsdebatte

      kein dringliches Problem

      Symbolpolitik

      Kinkerlitzchen

      bringt die Gleichbehandlung nicht voran

      überflüssig, unsinnig, unproduktiv

      feministische Propaganda

      rigorose Einpeitscher

      Spießertum

      illiberales Spießertum CSU

      Gesinnungstümelei

      Betschwestertum

      neue politische Religion

      Verlust an Heimat

      Massenpsychose

      Einige Beispiel-Zitate:

      CDU/CSU:

      „Eine bei allem Zwang zur Sachlichkeit freie und ungeschminkte, nötigenfalls auch harte Sprache ist der Demokratie dienlicher als musterschülerhafte Wohlanständigkeit.“ Richard Stücklen CSU 1979

      „Uns war von Anfang an klar, daß wir mit den üblichen Argumenten der sogenannten `political correctness` usw. zu schlechten Menschen gemacht werden sollen.“ Thomas Schäuble CDU-BW 1999 (doppelte Staatsangehörigkeit)

      „politische Überkorrektheit“ Jens Spahn CDU

      "Burka geht  gar nicht. Dass Frauen  sich nur komplett verhüllt im öffentlichen Raum bewegen dürfen, kann ich nicht akzeptieren. Aus Angst vor den Tretminen der Political Correctness sagen wir oft lieber gar nichts. Aus jedem kritischen Wort wird ein Popanz gemacht, jeder fühlt sich gleich angegriffen und beleidigt." Jens Spahn 2014

      "Die Grünen sind das wahre Sicherheitsrisiko für unser Land" und kommen als Koalitionspartner nicht in Frage, so lange sie sich nicht grundlegend ändern. Die einzige Polizei, zu der die Grünen stehen: "die Sprachpolizei". Horst Seehofer CSU 2017

      «Jetzt geht es nicht um Stilnoten, sondern um die Frage: Welche Richtung nimmt das Land?» - „Deshalb müssen wir in der Politik aufpassen, dass Bürgerinnen und Bürger niemals das Gefühl bekommen, ihnen werde vorgeschrieben, wie sie zu denken und zu reden haben. … Und dann fragen Menschen natürlich: Was darf ich eigentlich noch sagen? Das macht mir große Sorgen. Wir müssen wieder zu einer Kultur der offenen Sprache zurückkehren.“ Armin Laschet CDU 2021

      Gendern ist «...aus meiner Sicht eine Verrenkung, die auch nicht im Sinne der deutschen Sprache und schon gar nicht der deutschen Verwaltungssprache ist». Althusmann CDU-Nds 2022

      „Ich bin auch gegen übertriebenes Gendern und kämpfe trotzdem seit vielen Jahren für Frauenrechte. Wir müssen aufhören, in diesen Gesinnungsschubladen zu denken.“ Julia Klöckner CDU 2022

      „Wortungetüme“ - „orchestrierter Eingriff einer Minderheit“ - „Die Wokeness in Deutschland, die darf sich nicht weiter ausbreiten“. - „Die ideologische Gendersprache spaltet die Gesellschaft und hat an staatlichen Einrichtungen nichts zu suchen". Christoph Ploß CDU-HH 2023

      Friedrich Merz:

      „Grüne und Grüninnen? Frauofrau statt Mannomann? Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Mutterland? Hähnch*Innen-Filet? Spielplätze für Kinder und Kinderinnen? Wer gibt diesen Gender-Leuten eigentlich das Recht, einseitig unsere Sprache zu verändern?" Friedrich Merz 2021

      „Die größte Bedrohung für die Meinungsfreiheit ist aus meiner Sicht inzwischen die Zensurkultur, auch Cancel-Culture genannt.“ - „keine Volkserziehungsanstalten“ - Mit jeder gegenderten Nachrichtensendung gehen ein paar Hundert Stimmen mehr zur AfD“. - "penetrant vorgetragene Volkserziehungsattitüde". Friedrich Merz CDU 2022, 2023

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      Gendern ist „ein Eliteprojekt einer kleinen Minderheit“ Zippel CDU-Thür 2022

      „Wer gendert, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“ Uwe Dorendorf CDU-Nds 2022

      „Wir wollen keine Sprachpolizei. Und jeder soll essen dürfen, was er will. Der Staat darf nicht übergriffig werden“. Martin Huber CSU 2022

      Markus Söder CSU 2022/2023/2024/2025:

      „… aus Berlin, Wokeness. Dies ist keine neue Freiheit, sondern illiberales zwanghaftes Spießertum. Ich will weniger Sprach- und Denkpolizisten in den ideologischen grünen Stuben. Wir sind ein Land der Freiheit und kein Land des Zwanges.“ - „Wokeness ist illiberales Spießertum. Wir stehen für Freiheit und bayerische Liberalitas Bavariae. Jeder soll sich anziehen, essen und reden, wie er will. Wir wollen Polizisten auf der Straße, aber keine Sprachpolizei im Bierzelt!“ - „Gender-Wahnsinn“ - Gegen „staatlich verordnetes Gendern“ - „Weiß-Blau statt Woke“ - Generell bin ich ein Gegner der neuen „Wokeness“. Ich habe „es ein bisschen satt, dass wir nur noch nach bestimmten Dogmen bestimmter Gruppen leben sollen. Mich stört, wenn man vorschreibt, wie man reden soll, was man noch essen und wie man sich kleiden darf“. In Bayern gelte der Grundsatz: „Leben und leben lassen. Wir sind ein Frei- und kein Zwangsstaat.“ - „Beim Aschermittwoch werde ich die Gäste ganz altmodisch mit ´meine Damen und Herren` ansprechen. Ein zwanghaftes Gendern machen wir in Bayern nicht. In Bayern darf überhaupt jeder nach seiner Facon glücklich werden. Wir unterwerfen uns hier weder irgendwelchen Umerziehungs-Fantasien noch betreiben wir hier eine Cancel Culture." - „Genderzwang“ - "dunkle Wokeness-Wolke" - "Sprachmoral-Kodex" - "Moralübervater" - "absurd".

      Kritik an  "Woke-Philosophie" und "Sternchenideologie". - "Privat kann jeder gendern wie er will, aber staatlich braucht es einen Genderverbot für Schule, Hochschule und Behörden". Ähnlich wie in Bayern braucht es so ein Verbot "in ganz Deutschland". - Mit Blick auf die bald anstehenden Neuwahlen: "Wir müssen das Land wieder in Ordnung bringen." Nötig ist dafür eine "neue Mentalität". "Weniger woke, divers, Gender - mehr Leistung, Fleiß und Pünktlichkeit." - "In Bayern dürfen die Menschen sagen, was sie wollen." Markus Söder CSU 2024

      Ob Heizungsgesetz, Cannabis-Freigabe oder Gender-Trend –  die Scholz-Regierung ist ideologisch verbohrt und  überfordert damit die Bürger. „Wir sind kein Umerziehungsland“. -  „In jedem bayerischen Dorf steckt mehr  Verstand als in manchem Berliner Schickimicki-Viertel.“

      "Ich glaube, dass das Gendern unsere Gesellschaft eher spaltet als alles andere". Rechtschreibung spaltet immer in diejenigen, die es richtig und die es falsch machen. 

      „Die Basis wünscht sich klare Kante“, heißt es in der CSU. Es soll „kein Wischiwaschi“, geben, „keine übertriebene Correctness“. - Gegen "Wokeness". "Dieser ganze links-grüne Gesellschaftsidealbereich, der ist nicht unser." Markus Söder 2025

      „Klartext, Klarheit, diese ganze political correctness hintenanstellen, man muss mit jedem reden, da haben Sie völlig recht, aber man muss nicht mit jedem koalieren“. Markus Söder 2025

      " Wer schnell beleidigt ist, sollte besser nicht in die Politik gehen." Markus Söder CSU 2025

      "Und auch die Debatte um Cancel Culture tut der Demokratie nicht gut. Linke Gruppen versuchen, bestimmte Begriffe zu delegitimieren oder Positionen für rechts außen zu erklären. Das führt zu Absurditäten wie die Trennung des NDR von Julia Ruhs." Markus Söder CSU 2025

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       Für viele Menschen ist die Gendersprache nicht das dringlichste Problem. Und auch wenn sie bereit sind, sich für den Klimaschutz zu engagieren, so sind die staatlichen Vorgaben viel zu eng. Das nagt am Fundament. Zu viele Menschen verabschieden sich aus dem demokratischen System mit seinen Regularien, die sie nicht mehr verstehen. Michael Kretschmer CDU 2023

      „Wir dürfen nicht auf die Debatten einsteigen, ob ein Zigeunerschnitzel weiter so heißen darf, sondern wir müssen die Frage diskutieren, warum viele sich überhaupt kein Schnitzel in der Imbissbude mehr leisten können.“ Dennis Radtke CDU 2023

      Im Entwurf zum „Korrekte-Sprache-Gesetz“ heißt es, die Verwendung gegenderter Sprache verunsichert und überfordert die Menschen und führt zu „kulturellen Konflikten“, weil sie „das tradierte binäre Geschlechtersystem von Männern und Frauen infrage“ stellt. Übliche sprachliche Genderformen wie den „Gender-Stern“, den „Gender-Unterstrich“ oder einen „Doppelpunkt im Wortinneren“ will die Thüringer CDU daher verbieten, zumindest an Schulen und Behörden des Freistaates. CDU-Thür 2023

      „Es geht mir um eine verständliche Sprache. Und ich werde so schreiben, wie ich es in der Schule gelernt habe“. Es steht allen frei, „so zu sprechen wie sie möchten“ Kai Wegner CDU-Berlin 2023

       Es geht «nicht um Kulturkampf und Identitätspolitik, sondern darum, dass der Rat für deutsche Rechtschreibung Regeln vorgegeben hat, die es leichter und einfacher machen, Texte zu lesen». - «Ich will niemandem vorschreiben, wie er spricht, aber ich finde es wichtig, dass niemand an einer Hochschule oder in einer Schule in einer Hausarbeit oder in einer Klausur schlechtere Noten erhält, weil er beispielsweise auf das Gendersternchen verzichtet.»  Ich erlebe bei vielen Bürgern eine «enorme Zustimmung» dafür. Boris Rhein CDU-Hessen 2023

      Die CDU ist "gegen Gender-Zwang". - Die CDU will, dass in allen staatlichen Einrichtungen "keine grammatikalisch falsche Gender-Sprache benutzt wird." Grundsatzprogramm-Entwurf 2023

      "Alarmierend ist die sogenannte «Cancel-Culture» die der Freiheit in Wissenschaft und Kunst den Kulturkampf angesagt hat und die teilweise staatlich unterstützt wird. Ein vitales Kulturleben gründet auf der Freiheit des Wortes. Wir bekennen uns uneingeschränkt zu dem im Grundgesetz verankerten Recht auf Meinungsfreiheit in allen Bereichen des kulturellen Lebens." Grundsatzprogramm 2024

      „Gendersprache geht einem Großteil der Leute auf die Nerven." -  „Es geht darum, sicherzustellen, dass jeder so reden und schreiben kann, wie er möchte und dass von niemandem Formulierungen gefordert werden können, die nicht von der amtlichen Rechtschreibung gedeckt sind.“ Markus Blume CSU 2024

      "Wir erleben deshalb häufig, dass Teile der Bevölkerung oder diejenigen die da besonders angetrieben sind die Sprache zu ideologisieren mit einem großen missionarischen Eifer unterwegs sind in bestimmten Milieus und es dadurch zu einem faktischen Zwang kommt." Florian Herrmann CSU 2024

      "Nein zum Gendern - im Landratsamt gilt die deutsche Rechtschreibung" Plakat CDU-Thüringen 2024

      "Gendern ist Kulturverrat an der Sprache der Dichter und Denker. Das ist alles Ausdruck der Dekadenz der großen Politik. Sollen die in Berlin doch wie die Buschleute ihr Klicklaute machen!" Martina Schweinsburg CDU-Thüringen 2024

      "Die sogenannte ´Cancel Culture´  hat zu einer moralisch aufgeladenen Meinungsvorherrschaft geführt. In einigen Bundesländern gibt es bereits sogenannte Meldestellen, die extra dafür eingerichtet worden sind, politisch „inkorrekte“ Äußerungen des Souveräns, das sind wir, das Volk, unterhalb der Strafbarkeitsgrenze zu ahnden." Caroline Bosbach CDU 2024

      Vorzuwerfen ist den Grünen eine «Hyperpolitisierung und Hypermoralisierung von Nebensächlichkeiten».  Es ist nicht schlimm, wenn Kinder sich bei der Fastnacht als «Cowboy oder Indianer» verkleiden und der Papa an Silvester Feuerwerk anzündet. Manuel Hagel CDU-BW 2024

      Was die CSU 2021 zum Thema Gendern in ihr Wahlprogramm schrieb: „Wer gendern mag, soll gendern, aber niemand soll dazu gezwungen werden.“ Eine liberale Haltung. Diese ist aus der Bayern-Agenda verschwunden: „Nein zum Gendern: Ablehnung der Gendersprache im öffentlichen Raum – an Schulen und Universitäten, im Rundfunk und der Verwaltung.“

      In Bayern hat CSU-Chef Söder schon im vergangenen Jahr ein Genderverbot in Behörden und Schulen verhängt, nun tritt er auch auf Bundesebene dafür ein.

      Die CSU spricht in ihrem Wahlprogramm zudem von einer Spaltung durch „Cancel-Culture“, „Wokeness“ und Identitätspolitik. –  „Wir wehren uns gegen den ideologischen Umbau unserer Gesellschaft.“

      "Gender-Gaga" Rhein CDU-Hessen 2025

      Das Gendern sollte bei staatlichen Einrichtungen verboten werden. „Behörden haben sich an das zu halten, was der Rat für Deutsche Rechtschreibung gesagt hat (…) Behörden sind Behörden und keine Volkserziehungsanstalten.“  - Wie finden Sie es, dass es für die Trump-Regierung nur zwei Geschlechter gibt?  „Das ist eine Entscheidung, die ich nachvollziehen kann.“ Friedrich Merz 2025

      Die Freiheit ist aus verschiedenen Gründen gefährdet, durch politische Extremisten, oder durch radikalisierte Milieus, durch ausländische Geheimdienste, aber auch durch eine Cancel Culture, die vorgeben wolle, was Menschen zu denken und sagen haben.  - "Es gibt politisch motivierte Sprachregelungen, die anderen nicht nur empfohlen, sondern fast aufoktroyiert wurden. Dagegen wehren sich die Menschen, weil sie die Absicht durchschauen und verstimmt sind. ... Vieles, was in den vergangenen Jahren aus der linken Ecke an Sprachregeln eingeführt wurde, wurde als neues Latein empfunden, als das Latein einer linken, städtischen Elite. Deswegen hat die Mehrheit das abgelehnt." Wolfram Weimer (CDU-nah) 2025

      "Die woke Hegemonie hat das gesamte Klima so aufgeheizt, dass Sie mich nicht mehr als gelassen wahrgenommen haben." Andreas Rödder CDU 2025

      "Wir tanzen mitunter auf einem Quadratmillimeter politischer Korrektheit. Wir stigmatisieren Meinungen, die eigentlich legitim waren." - Für Genderverbot: "Es geht dabei um eine gemeinsame Verantwortung für die Verständlichkeit staatlich geförderter Kommunikation". - "In der offiziellen Kommunikation verzichten wir daher auf Sonderzeichen wie Sternchen, Doppelpunkte oder Unterstriche zugunsten von sprachlicher Klarheit, rechtlicher Eindeutigkeit und allgemeiner Verständlichkeit". - "Wer im öffentlichen Auftrag spricht, sollte eine Sprache wählen, die für alle nachvollziehbar ist und breite Akzeptanz findet." - Erzwungenes Gendern spiegelt nicht wider, wie die Mehrheit in Deutschland spricht. Vielmehr vertieft das Gendern eine Spaltung der Gesellschaft. Sprache soll verbinden , nicht trennen. "Deshalb lehne ich jede bevormundende Spracherziehung ab".  - " Wenn wir in der  politischen Mitte einander und der Vernunft vertrauen, dann brauchen wir diese ausgeprägte Misstrauenskultur der korrekten Begriffe doch nicht."  Wolfram Weimer parteilos, CDU-nah 2025

      NPD/ Die Heimat:

      Von deutscher Kultur scheinen die Schulbuchmacher nicht viel mitbekommen zu haben. Es dominiert die Zersetzung, verbunden mit übelster literarischer Qualität … Was aber so ´voll cool` daherkommt, ist in Wirklichkeit muffig ideologisch. Politische Korrektheit langweilt nicht nur die Jugendlichen. Der ´gute, arme und unterdrückte Ausländer` und die ´bösen deutschen Kinder`, die so gar kein Verständnis für die Einflüsse fremder Kulturen haben – immer gleich und vor allem immer gleich öde.“ NPD-Nds 2007 Wahlzeitung

      "Diese Vermengung von Politik (die nationale Anliegen zu vertreten hat, und zu gesundem Eigennutz zugunsten des Volkes verpflichtet ist) und einer ´Moral`, die heuchlerisch erscheinen muß, da sie von ehemaligen Sklavenhaltern, Indianermördern und Atombombenabwerfern vertreten wird, stützt sich auf die Werkzeuge der Medienbevormundung im Weltmaßstab sowie auf die ´political correctness`." NPD 2009

      "Familienkonferenz statt Irrweg ´Gender Mainstreaming`" NPD-Sachsen 2010

      „Mehr Unterstützung für deutsche Familien              statt                                                                                          Homo-Ehe und Gender-Wahn:                                           nur so kann der drohende Volkstod abgewendet wérden.“ NPD 2013

      "Die HEIMAT bekennt sich zur Unterschiedlichkeit und Gleichwertigkeit von Mann und Frau und lehnt die naturwidrige Gender-Mainstreaming-Ideologie ab." Programm

      AfD:

      „Die AfD muss … ganz bewusst und ganz gezielt immer wieder politisch inkorrekt sein, zu klaren Worten greifen und auch vor sorgfältig geplanten Provokationen nicht zurückschrecken. Dabei muss die Seriosität allerdings gewahrt werden. Klamauk, Negativismus um jeden Preis und Hetze haben bei der AfD keinen Platz. Je nervöser und je unfairer die Altparteien auf Provokationen reagieren desto besser.““ AfD-Strategie-Papier 2016/2017

      "woker Blödsinn"

      "Politische Korrektheit auf den Misthaufen der Geschichte!" Alice Weigel

      Gender-Wahn stoppen. Simple Wahrheit: Mann und Frau sind verschieden.“ AfD 2013

      „Gender, Gurken, Größenwahn – Brüssel stoppen! Jetzt.“ AfD-Plakat 2014

      "Gender-Totalitarismus" Höcke 2014

      Zum bedrohten geistigen Bestand unseres geschundenen Kontinents zählt nicht zuletzt die bürgerliche Liberalität selbst. In ihrem Namen versuchen dreiste Ideologen in der Presse und in den Ministerien, das freie Denken und das freie Leben politisch korrekt auf Linie zu bringen. Wo „Gleichstellung“ steht, ist „Gleichschaltung“ nicht weit – die Gleichberechtigung hat das Nachsehen. Marc Jongen AfD B-W 2014

      „Die im Kindesalter erworbene Muttersprache ist die Grundlage des Denkens und der Kommunikation, auch
      des Verstehens und richtigen Gebrauchens von Fremdsprachen. Durch Sprachregelungen,
      Euphemismen und Sprechverbote wird derzeit in Deutschland versucht, eine in der Gender- und Gleichstellungsideologie fundierte Weltanschauung durchzusetzen und kritisches Denken einzuschränken. Die AfD wendet sich entschieden gegen derartige Sprachvorgaben in Ministerien, öffentlichen Einrichtungen, Medien und
      Schulen. Wir wollen weniger Anglizismen und Englisch im öffentlichen Sprachgebrauch und fordern statt dessen die Pflege der deutschen Sprache.“ AfD-Sachsen 2015

      „Wie krank im Geschlecht und im Geiste, wie unnatürlich verkommen ist diese rot-grüne Gefolgschaft? Deutschland schafft sich gerade selbst ab.“ André Poggenburg AfD-Sachsen-Anhalt 2015

      „Die deutsche Sprache mit ihrer langen Geschichte und Entwicklung gehört allein dem deutschen Volk und nicht einer Demagogenclique aus längst vergangener Zeit oder heutigen selbsternannten Sprach- und Tugendwächtern.“ 2015

      „Deutsch statt Gendern“ AfD 2021 Plakat

      "Wir brauchen keine Begriffstabuisierung, keine Antidiskriminierungsgesetze und keine politische Strafjustiz. Hinfort damit - und zwar schnell." Björn Höcke AfD 2015

      Gegen "poliical correctness". ""Provokante Aussagen" sind unerlässlich, "um sich medial Gehör zu verschaffen". Korrigieren kann man das später immer noch.  Frauke Petry 2016

      „Zahllose unserer Mitglieder verstehen die AfD nämlich immer noch und gegen jede Verengungstendenz als grundsätzliche, patriotische und demokratische Alternative zu den etablierten Parteien, als Bewegung unseres Volkes gegen die Gesellschaftsexperimente der letzten Jahrzehnte (Gender Mainstreaming, Multikulturalismus, Erziehungsbeliebigkeit usf.), als Widerstandsbewegung gegen die weitere Aushöhlung der Souveränität und der Identität Deutschlands, als Partei, die den Mut zur Wahrheit und zum wirklich freien Wort besitzt.“ Björn Höcke Erfurter Resolution

      Mit dem Slogan „Mut zur Wahrheit“ wird einprägsam die Forderung aufgegriffen, die herrschenden Denk- und Sprechverbote überwinden zu wollen. Deren Existenz, nämlich die Herrschaft der politischen Korrektheit, die, wie ich es einmal formulierte, wie der Mehltau auf unserem Land liegt, ist in meinen Augen die Grundlage für den bisherigen Erfolg der AfD gewesen.

      In den gültigen Leitlinien steht: „Wir wenden uns mit Nachdruck gegen die zunehmend verbreitete Tendenz selbsternannter Gesinnungswächter, Andersdenkende einzuschüchtern oder gesellschaftlich auszugrenzen.“

      „Die AfD muss … ganz bewusst und ganz gezielt immer wieder politisch inkorrekt sein, zu klaren Worten greifen und auch vor sorgfältig geplanten Provokationen nicht zurückschrecken. Dabei muss die Seriosität allerdings gewahrt werden. Klamauk, Negativismus um jeden Preis und Hetze haben bei der AfD keinen Platz. Je nervöser und je unfairer die Altparteien auf Provokationen reagieren desto besser.“ AfD-Strategie-Papier 2016/2017

      „Und wir werden uns als Demokraten und Patrioten trotz dessen nicht den Mund verbieten lassen. Denn die politische Korrektheit gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.“ Alice Weidel AfD 2017

      Gendern ist Unfug“ Frauke Petry AfD bis 2017 -«Sprachverhunzung» Corinna Herold AfD

      "Der neue Duden ist eine einzige linkspolitisch, genderideologisch und denglisch verzerrte Enttäuschung, zur Durchsetzung linker Politik!" AfD-BW 2020 

      „Deutsch statt Gendern“ AfD 2021 Plakat

      „Die sogenannte ‚gendergerechte Sprache‘ ist eine groteske Verunstaltung der deutschen Sprache. [...] Wir sprechen uns gegen jegliche Verpflichtung aus, sie verwenden zu müssen.“ 2021

      "Genderideologie" in Kindergärten und Schulen unterbinden. Johann Martel

      Staatsdirigismus nach sozialistischer Manier“. Jessika Schülke AfD-Nds 2023

      Die Mehrheit der Bürger hat die Nase voll von einer oben herab diktierten linksgrünen Gendersprache. … Sie ist freiheits- und demokratiefeindlich und spaltet unsere Gesellschaft.“ Alexander Wolf AfD-HH 2023

      "Sklavenmoral" Björn Höcke 2023

      „Denunziantentum“ ist zur „Staatsdoktrin“ geworden: Antidiskriminierungsgesetz, Hinweisgeberschutzgesetz fördern die Verleumdung. Am Werk ist ein “giftiger Moralismus“. Björn Höcke 2023

       

      „Unter anderem müssen wir das Bildungssystem auch befreien von Ideologieprojekten, beispielsweise der Inklusion, beispielsweise auch dem Gender‑Mainstream‑Ansatz.“ Björn Höcke 2023 (MDR-Interview)

       

      „Die Regenbogenideologie wird unseren Kindern aufgezwungen.“ Beatrix von Storch (Beispiel für die queerfeindliche Rhetorik der AfD)

      "Inklusion ist ... Irrweg"

      "Der Feind ist heute nicht der marxistische Sozialismus, sondern der woke Linksliberalismus." Alexander Gauland 2023

      „Es gibt nur zwei Geschlechter“. Es braucht daher „echte Männer und echte Frauen“. „Die Gender-Theorie ist Unsinn und Feminismus ist Krebs“. Die Zukunft „hängt daran, dass echte, mutige und gesunde Männer und Frauen viele Kinder haben, die in der Gemeinschaft der Ähnlichen verwurzelt aufwachsen und sich als Teil einer generationenübergreifenden Tradition verstehen“. Maximilian Krah AfD 2023

      "Die Gender-Forschung erfüllt nicht den Anspruch, der an seriöse Forschung gestellt werden muss. Bestehende Gender-Professuren sollen nicht mehr nachbesetzt, laufende Gender-Forschungsprojekte nicht weiter verlängert werden." - "Viele der im Bereich des ´Gender-Mainstreamings` vertretenen Ansichten widersprechen den Ergebnissen der Naturwissenschaft, der Entwicklungspsychologie und der Lebenserfahrung." AfD-Programm

      „Gender‑Ideologie“, „Gender‑Gaga“, „Sternchen‑Gendern“ und explizit auch „Sternchenideologie“. Beatrix von Storch 

      „Gender‑Wahn“, „Sternchen‑Gendern“, Sternchenideologie“, „Ideologie der Sprachverhunzung". Stephan Brandner 

      Alice Weidel:

      Ich habe eine Botschaft für "all diejenigen, die mir vorwerfen, ich würde ja nicht für die LGBT-Interessen und für das ganze Hü und Hott eintreten". Ich will "einfach in Ruhe gelassen werden von all dem ganzen Gender-Zeug und von einem übergriffigen Staat". Alice Weidel 2024  -

      "... bescheuerte Gender-Politik" der Regierung. Alice Weidel  

      "Soll ich euch sagen, was wir tun werden, wenn wir am Ruder sind? Wir schließen alle Genderstudies und schmeißen diese Professoren raus." Alice Weidel 2025 -

      „Nicht das woke Hollywood hat diese Wahl entschieden, sondern die arbeitende amerikanische Bevölkerung. Dem neuen Präsidenten Donald Trump wünsche ich Glück und Gottes Segen.“  Alice Weidel 2025       

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      "Endlich wieder sagen dürfen, was man will" Plakat 2025

      «Wir sind Gegner einer Politik absoluter Inklusion». Kristin Brinker AfD-Berlin 2026

       

      „Unter anderem müssen wir das Bildungssystem auch befreien von Ideologieprojekten, beispielsweise der Inklusion, beispielsweise auch dem Gender‑Mainstream‑Ansatz.“ Björn Höcke 2023 (MDR-Interview)

       

      „Die Regenbogenideologie wird unseren Kindern aufgezwungen.“ Beatrix von Storch Beispiel für die queerfeindliche Rhetorik der AfD

       

       

      SPD:

      Manchmal denke ich, ich hätte auch das Maul halten können. Aber bei überkandidelter politischer Correctness geht mir die Hutschnur hoch. Es muss auch mal ein deutliches Wort gesagt werden."  Kurt Beck 2012 

      SPD-Chef Sigmar Gabriel hat Abgeordneten seiner Partei geraten, im Gespräch mit Bürgern weniger Distanz und Abgehobenheit an den Tag zu legen. So könne die Kluft zwischen Politik und Bürgern verringert werden. Im Dialog mit den Bürgern gebe es zu viel „kulturelle Distanz“ und Political Correctness. 2016

      „Also der Einzige, den ich kenne, der ständig übers Gendern redet, ist Friedrich Merz. Diese unnützen Debatten auf Nebenschauplätzen stärken am Ende nur die, die verächtlich auf unsere Gesellschaft gucken.“ Lars Klingbeil 2023

      Es ist gut, dass über die unterschiedlichen Auffassungen zu geschlechtssensibler Sprache debattiert wird. "Es darf aber nicht sein, dass unter dem Deckmantel einer Gender-Debatte queerfeindliche Äußerungen getätigt werden." - „Wir wollen hier keine Verbote aussprechen und auch niemanden dazu zwingen, zu gendern. Was wir wollen, ist die Vielfalt fördern – in unserer Sprache, in unserer Gesellschaft und in unserer Freien und Hansestadt.“ Simon Kuchinke SPD-HH 2023

      "Jeder soll es so handhaben, wie er es möchte". (Gendern) - Wie finden Sie es, dass es für die Trump-Regierung nur zwei Geschlechter gibt?  „Ich halte das für unangemessen. Jeder Mensch soll so glücklich sein, wie er glücklich sein möchte. Und ich finde, wenn Menschen sich nicht einordnen wollen, dann soll ihnen das auch möglich gemacht werden, das zu zeigen. Uns andere geht das ja nichts an. Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der wir jemanden, der dann glücklich ist, sagen, das machen wir dir nicht möglich.“ Olaf Scholz 2025

      FDP:

      Sprache ist lebendig, und Astrid Lindgren zu unterstellen, sie sei rassistisch gewesen, ist absoluter Unsinn. Seine Worte sensibel zu wählen ist richtig und wichtig, aber mich nervt, wie ideologisch die Debatte um einzelne Wörter geführt wird.“ Strack-Zimmermann 2022

       „Es steht fest, dass grüne Außenpolitik durch ihre Einseitigkeit den Graben zu unserem wichtigsten Verbündeten USA vertieft hat“. - „Mit grüner Klimaaußenpolitik und woken Ideen werden wir bei der Administration von Trump auf Granit stoßen.“ Christian Lindner 2025

      Grüne:

      „Wer gendern verbieten will, … mit dem kann man sicherlich keine grün regierte Landesregierung anführen“. Julia Willie Hamburg Grüne-Nds 2022

      Kretschmann: 

      Sorge um die Entwicklung der Sprache - die Genderdebatte allerdings steht nicht im Zentrum, sondern lenkt eher ab: «Ich finde bedauerlich, dass wir die Fragen der Sprache oft auf das Gendern verkürzen». - «Unsere Sprache ist nicht mehr kreativ. Wir überfrachten nur alles mit merkwürdigen Anglizismen». - «Es wäre gut, wenn wir insgesamt wieder kreativer mit unserer eigenen Sprache umgehen würden statt mit Doppelpunkt und Unterstrich nicht sprechbare Dinge zu schreiben.» 2022

      Zu kritisieren ist der Sprachgebrauch auch der eigenen Zunft, die wieder so reden muss, dass die Menschen es auch verstehen. «Wir Politiker sind Meister darin, Plastikwörter zu generieren.» Das Sprachgendern ist zwar nicht rückgängig zu machen. «Aber man sollte es wenigstens nicht übertreiben.» - «Sprache kann man nicht politisch befehlen.»

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      Zur von der CDU-HH unterstützte Volksinitiative in Hamburg 2023: Ziel ist es, die Hamburger Verwaltung, Bildungseinrichtungen und städtische Unternehmen dazu zu verpflichten, sich an die Regeln des Rats für deutsche Rechtschreibung zu halten.

      "Mit den queerfeindlichen Aussagen von Sprecherin Sabine Mertens hat die Volksinitiative schnell ihr wahres Gesicht gezeigt". Es geht der Initiative nicht um Feinheiten der deutschen Rechtschreibung, sondern um den Ausschluss von Menschen, "die nicht in ihr rückständiges Weltbild passen, das längst durch entsprechende Rechtsprechung im Bund rechtsverbindlich überholt wurde". Rot-Grün in Hamburg steht dafür, "dass gegendert werden kann, aber nicht muss". Das sieht auch eine Handlungsempfehlung des Senats für die Behörden vor. "Die Volksinitiative hingegen will jegliche Form geschlechtergerechter Sprache verbieten." Jenny Jasberg Grüne-HH

      «Wer so handelt wie Markus Söder, der ist ein Standortrisiko für die bayerische Wirtschaft».  -  Söder führt lieber «Kulturkampfdebatten» und macht sich «mehr Sorgen ums Gendern, als um die Arbeitsplätze hier in Bayern». Ricarda Lang 2023

      "Wir wollen nicht rausgehen und sagen ´wir missionieren Euch, sondern wir wollen die Menschen mitnehmen. ... Übers Gendern reden andere, wir widmen uns den großen Themen." Omid Nouripour 2024

      „Im Gegensatz zu Minister Strobl haben wir nicht die leiseste Absicht, uns von den Verbots-Ideologen treiben zu lassen“. - „Es bleibt dabei: Es sind die Gegner*innen einer geschlechtergerechten Sprache, die ständig über das Gendern reden wollen“. -  „Einen Gender-Zwang herbeizufantasieren, um ein Gender-Verbot zu fordern – das ist und bleibt absurd. Ich kann mich nur wundern, dass diese Verbots-Fantasien für die CDU offenbar so wichtig und verlockend sind.“ Oliver Hildenbrand, Grüne-BW 2024

      Dies ist „reine Ideologie und Kulturkampf auf dem Rücken der Abiturient:innen“, so  Julia Herz Grüne-Hessen 2024 (Gender-Verbot)

      Ein grundlegendes Problem in der herrschenden politischen Kultur: Statt Verbesserungen im Lebensalltag der Menschen dominieren „Empörungsdebatten“ die Öffentlichkeit. „Regenbogenflaggen oder Gendern – das sind doch Ablenkungsmanöver“. Ricarda Lang 2025

      Die schwarz-rote Koalition hat sich mit ihrem Genderverbot „vollkommen verrannt“. Die Landesregierung hat Wichtigeres zu tun, als sich „als Sprachpolizei aufzuführen. ... Dieser unsinnige Kulturkampf darf nicht auch noch auf Vereine und Verbände ausgeweitet werden.“ Vanessa Gronemann Grüne-Hessen 2025 zu entsprechenden Absichten der Landesregierung

      Linke:

      Die Initiative wendet sich gegen Rechte von Frauen und queeren Menschen. "Über den Kampf gegen eine geschlechtersensible Sprache soll eine rechte, reaktionäre Agenda für Hamburg umgesetzt werden." Carola Ensslen Linke-HH 2023

      BSW:

      Gegen "Gendersprache" und das Ausgrenzen von Menschen mit anderen Meinungen, die sogenannte Cancel Culture. Eine linke Partei muss "die Sprache des Volkes sprechen".  Demokratie braucht "den freien Dialog und den Austausch mit Andersdenkenden". Oskar Lafontaine 2024

      „In einer Baugenehmigung brauchen wir kein Gender-Sternchen. Weil den Leuten das schlicht Wurst ist. Boris Palmer hat das mal Sprachjakobinismus genannt. Ich kann verstehen, dass den Leuten das Gendern auf die Nerven geht."  Thomas Geisel 2024

      "Großstadtpartei der politischen Korrektheit" Katja Wolf BSW 2024 über die Linke, deren Mitglied sie vorher war

      "Rechnen statt Gendern" Plakat LT-Wahl Thüringen 2024

      "Maulkorb oder Meinung" Plakat 2024

      In meinen Augen sind die Grünen Haupttreiber einer "autoritären Cancel Culture, die totalitäre Züge" trägt. Sahra Wagenknecht 2024

      Bündnis Deutschland:

      "Alarmierend ist die sogenannte «Cancel-Culture» die der Freiheit in Wissenschaft und Kunst den Kulturkampf angesagt hat und die teilweise staatlich unterstützt wird.

      Ein vitales Kulturleben gründet auf der Freiheit des Wortes." 2023

      Freie Wähler:

      "... Landtagswahlkampf. Auch dort habe ich die Grünen politisch sehr stark kritisiert, weil ich einfach sehe, dass diese woken Themen von Selbstbestimmungsrecht bis Heizungsgesetz die Leute so genervt haben, dass man damit die AfD stärkt. ... Wir brauchen jetzt wirklich mehr Unterstützung für die Wirtschaft und weniger woke Themen, und das geht nicht mit Schwarz-Grün, sondern nur bürgerlich, also mit den Freien Wählern. ... Wobei man aber der FDP vorwerfen muss, sie hat diese ganze Wokeness mitgemacht. Aiwanger 2025

      Werte-Union:

      „Weniger Gender-Wissenschaftler und dafür mehr Fleischereifachverkäufer“. Hans-Georg Maaßen  2024

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      Nachträgliche Entschuldigungen, Distanzierungen, Korrekturen, Nachjustierungen, Umdeutungen, Relativierungen, Rückzieher, Rechtfertigungen, Verharmlosungen, Ausreden nach Kritik an  "Entgleisungen".

      Zurückrudern, oft wenn diese "Entgleisungen" ihre Wirkung längst hatten und die Richtigstellung nicht gleich wirkungsvoll ist:

      "Ich habe nur in gleicher Münze zurückgezahlt"

      "Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil."

      "Wer austeilt, muss auch einstecken können."

      "Wer boxt, der sollte kein Glaskinn haben."

      "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus."

      "Den  Splitter im Auge des anderen, aber nicht den Balken im eigenen sehen."

      "Es sollte nicht mit Steinen werfen, wer selbst im Glashaus sitzt."

      "Wie andere bin auch ich kein Kind von Traurigkeit."

      "Wer keine Hitze vertragen kann, hat in der Küche nichts zu suchen."

      "Jetzt den Blick nach vorne!"

      Nicht zu

      wehleidig,

      zimperlich, 

      mimosenhaft,

      dünnhäutig,

      überempfindlich,

      zart besaitet sein,

      kein Sensibelchen sein, 

      nicht Rhetorik der Verletzlichkeit pflegen,

      nicht alles persönlich nehmen,

      nicht gleich beleidigt sein, nicht beleidigte Leberwurst sein,

      nicht alles auf die Goldwaage legen,

      nicht jeden Satz sezieren.

      Wortklauberei

      Beispiel-Zitate:

      "Das kann ich so nicht gesagt haben. Das gehört nicht zu  meinem  Wortschatz."

      "Das kann ich nicht gesagt haben. Das ist nicht meine Wortwahl".

      „Meine Äußerungen sind aus dem Zusammenhang gerissen",  - "aus dem Kontext gerissen", - "böswillig aus dem Zusammenhang gerissen" - "In welchem Kontext das Zitat steht, ist für mich nicht mehr nachvollziehbar".

      "Das ist eine verkürzte Darstellung des von mir Gesagten."

      "es wurden passende Halbsätze herausgepickt"

      "ist unzulässig verkürzt worden"

      "Dementi! Ich bin falsch zitiert worden."

      "Das ist Zitatenmissbrauch!"

      "Ich bin falsch verstanden worden."

      "Das habe ich so nicht gesagt." -  "In dieser Form so nicht gesagt"

      "Das ist nicht der Originaltext"

      „Das habe ich so nicht gemeint.“

      „Ich habe mich wohl missverständlich ausgedrückt.“

      "Das ist ein Missverständnis."

      "Das ist ein redaktionelles Missverständnis."

      "Ich bedaure das Missverständnis."

      „Ich bin absichtlich missverstanden worden.“

      "Das ist ein strategisches Missverstehen."

      "Das ist eine Fehldeutung".

      "Ich bin bewusst falsch verstanden worden."

      "Sie drehen mir das Wort im Munde um."

      "Meine Worte wurden mit Absicht falsch verstanden ."

      "Hermeneutik des Misstrauens".

      "Äußerung wird  falsch ausgelegt",  -  "bewusst falsch ausgelegt"

      "Das war eine sehr eigenwillige Interpretation meiner Worte."

       

      "gezielte Missverstehen"

      "gezielte Missinterpretation"

      "gezielte Fehlinterpretation"

      "Satzstücke werden gezielt umgedeutet und skandalisiert."

      "Jemanden zu verletzen war nicht meine Absicht."

      "Kann im Eifer des Gefechts schon mal passieren."

      "Wer ist schon ohne Fehler:"

      "ein Ausrutscher"

      "Wortwahl war nicht glücklich",  - "unglückliche Formulierung" - "Meine Äußerung war unglücklich"

      ""Habe mich in der Wortwahl vergriffen."

      "Habe mich in der Wortwahl vertan."

      "Ich nehme den Ausdruck mit Bedauern zurück"

      "Sollte sich jemand beleidigt fühlen, entschuldige ich mich.

      Wenn Sie meine Formulierung als persönlich verletzend empfunden haben, dies war nicht in meiner Absicht.

      "Jeder hat seine eigene Sprache, jeder seinen eigenen Stil."

      "Nicht immer alles auf die Goldwaage legen."

      "Wortklauberei", "semantische Feinheiten"

      "nicht jeder Satz muss seziert werden."

       

      "Habe mich vergaloppiert."

      "Etwas aus dem Ruder gelaufen

      "Etwas über das Ziel hinausgeschossen."

      "So schlimm war es ja auch nicht."

      "Das passiert schon mal."

      "Äußerung ist aus der Situation heraus gekommen."

      „Das war ein stressbedingter Patzer“

      "Das kann unter Stress auch mal schiefgehen."

      "Ich habe dazugelernt"

      "Das würde ich heute so nicht mehr sagen."

      "Das war ein missglücktes Kompliment" - nach Catcalling, nach verbaler sexueller Belästigung

      Beispiel-Zitate:

      CDU/CSU:

      "Auf Grund des Gerichtsverfahrens habe ich mich davon überzeugt, daß die mir über Herrn Schroth (Scharley) erteilte Information, auf deren Richtigkeit ich nach dem vorgelegten Material vertraute, falsch war." - "Ich nehme deshalb mit dem Ausdruck des Bedauerns meine Behauptung zurück". Konrad Adenauer CDU 1953 (Vor der Wahl behauptete Adenauer, SPD-Politiker hätten Wahlgelder aus dem Osten bekommen. Fünf Monate nach der Wahl wurde zugegeben, daß man Fälschungen gefolgt war. Adenauer zur SPD: "Wenn Sie dieses Auftreten und Reden einige Millionen Stimmen gekostet hat, dann bin ich sehr froh darüber.")

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      Gegen "Herumschnüffeln" in der Vergangenheit. Die CDU hat in der Vergangenheit ihrer politischen Gegner wie Brandt und Wehner "herumgesucht", was mich hinterher "etwas geniert". Manfred Rommel CDU 1978

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      Abgeordneten Uwe Holtz und Joachim Broudré-Gröger (beide SPD) wurden von der CDU/CSU Spionage unterstellt Sie wurden aber beide von Bundestagspräsident Carstens CDU rehabilitiert  - Dazu SPD: Helmut Kohl muß im Namen der Union "ein deutliches Wort der Entschuldigung für die Unterstellungen und Insinuierungen finden, die gegen Holtz und die SPD in ihrer Gesamtheit gerichtet waren". -  Dazu CDU/CSU: "Wenn die SPD eine Ehrenerklärung für Holtz fordert, so muß dies alle jene Bundesbürger befremden, bei denen sich ebenfalls der Verdacht einer strafbaren Handlung nicht bestätigt hat und denen niemand Genugtuung verschafft Angesichts der ´Lockheed-Kampagne der SPD/FDP` gegen den CSU-Vorsitzenden Strauß wirkt die moralische Entrüstung Wehners wenig überzeugend." 1978

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      Jungdemokraten und Jungsozialisten „sind die einzigen wirklichen Faschisten unserer Tage“ Alfred Sauter CSU 1979

      Ich persönlich bin der Meinung, daß dieser Artikel von Herrn Sauter in der Wortwahl alles andere als glücklich ist. Ich hätte es sogar begrüßt, wenn Herr Sauter hier sagt, Leute, ich habe mich da vergaloppiert, das kann jedem passieren, im Eifer des Gefechts. Auf der anderen Seite, Herr Schröder, habe ich den Eindruck gehabt, daß Herr Sauter eben erklärt hat, entschuldigen würde er sich Ihnen gegenüber nicht, weil Sie auch harte Worte gebrauchen“. Rudolf Mühlfenzl CSU 

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      Die SPD betreibt im Zusammenhang mir der Gesundheitsreform "Volksverhetzung". Helmut Kohl zieht den Ausdruck mit Bedauern zurück. CDU/CSU-Fraktion: Die Empörung der SPD ist verlogen, Willy Brandt hat 1970 der Union "Volksverhetzung" vorgeworfen. 1988

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      "Sie freches Luder" Peter Ramsauer CSU zu Kristin Heyne Grüne 1999. Nach Ordnungsruf: "Mit einem gewissen Augenzwinkern habe ich argumentiert: Wenn man in Bayern ´freches Luder` sagt, dann ist das eine hohe Respektbekundung für eine tapfere, mutige, furchtlose Frau."

                           --------------

       Die "Skinhead"-Äußerung von Jürgen Trittin - dem grünen Umweltminister könnte sie seinen Kopf kosten. Union und FDP verlangen vehement seinen Rücktritt.Trittin hatte CDU-General Laurenz Meyer in der Asyl-Diskussion vorgeworfen, "die Mentalität eines Skinheads und nicht nur das Aussehen" zu haben. Harte Worte, die der Opposition keine Ruhe lassen. Die Union forderte in einem Brief Kanzler Gerhard Schröder auf, seinen Minister zu entlassen. Tue er das nicht, will die Union morgen den Bundestag auffordern, dem Kanzler den Rauswurf Trittins nahe zu legen. Auch eine Entschuldigung des Grünen konnte die erhitzten Gemüter nicht beruhigen - im Gegenteil. "Trittins Entschuldigungsbrief ist eine zusätzliche Herabsetzung Meyers. Wir fühlen uns zutiefst gekränkt und beleidigt", wetterte Fraktionschef Friedrich Merz. Tatsächlich hatte der Umweltminister seine Äußerung bedauert, gleichzeitig aber die "deutschtümelnden Töne" von Meyer kritisiert. Auch die FDP will den Fall nicht auf sich ruhen lassen. General Guido Westerwelle giftete: "Er ist charakterlich nicht geeignet für ein Ministeramt. " 2001

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      Dobrindt hatte in einem Interview gesagt: "Volker Beck muss endlich sein Schweigen brechen und alles auf den Tisch legen, was er als Vorsitzender der Pädophilen-AG bei den Grünen zu verantworten hat." Gemeint war eine 1987 aufgelöste Bundesarbeitsgemeinschaft der Partei, in der sich auch Aktivisten für Pädophilie engagierten.

      CSU korrigierte die Aussage nach Kritik

      Nach massiver Kritik korrigierte die CSU ihre Aussage und betonte, Beck sei "Vorsitzender der Nachfolge-Organisation der Pädophilen-AG" gewesen. Tatsächlich war Beck Sprecher der später gegründeten BAG Schwulenpolitik, die sich ausdrücklich von Pädophilie distanzierte. (dpa) 2013

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      "Eine Volkspartei muss die Sprache der Bevölkerung sprechen. Gleichwohl will die Partei künftig noch stärker auf ihre Wortwahl achten. " Markus Blume CSU 2018 (Verteidigung des Begriffs "Asyltourismus")

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      Einige meiner Aussagen sind offensichtlich missverstanden worden, teilweise bösartig. Ich will das nochmal ausdrücklich sagen: Wenn sich irgendjemand davon persönlich getroffen gefühlt hat, bedauere ich das sehr. Das war nicht meine Absicht.“ Friedrich Merz CDU 2020 (Vergleich Pädophilie mit Homosexualität)

                         -----------------

      «Wenn meine Wortwahl als verletzend empfunden wird, dann bitte ich dafür in aller Form um Entschuldigung» «Ich bedaure die Verwendung des Wortes "Sozialtourismus". - "Das passiert mal, ich bin nicht ohne Fehler." Friedrich Merz CDU 2023, 2024 («Sozialtourismus» von Ukraine-Flüchtlingen)

      Dazu:

      «Er will bewusst einen politischen Kulturkampf vom Zaun brechen und mit immer neuen Grenzverschiebungen den Diskurs nach rechts verschieben»,. - «Das kennen wir bislang nur von der AfD», Dass Merz sich danach «halbherzig» von seinen Äußerungen distanziert hat,  ist «nicht mehr als die übliche Masche». Katja Mast SPD 2023

      «Er hat es korrigiert, und damit ist es auch erledigt.» - «Es kann auch mal ein Satz daneben liegen. Das muss man nicht auf die Goldwaage legen.» Alexander Dobrindt CSU

      Merz hat eine «sicherlich sehr zugespitzte Formulierung» verwandt, «um auf ein Problem hinzuweisen, dass hier möglicherweise besteht». Man kann den Begriff falsch verstehen. Thorsten Frei (CDU)

      "Zwar entschuldigt er sich, aber irgendwie ist gesagt gesagt. Er sollte vorsichtiger mit solchen Sprüchen werden, er lenkt damit nur von den wichtigen Themen ab." Michel Friedman CDU 2023

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      »Das war ein neuerliches Unterschreiten von anständigem Umgang und anständiger Sprache«. So wie die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses verhält man sich nicht, »nicht einmal im Karneval«. Ich erwarte, dass sich Strack-Zimmermann bei Merz entschuldigt »und zum Ausdruck bringt, dass das eine Entgleisung war«. Mario Czaja CDU 2023 zu Strack-Zimmermann FDP  - (Büttenrede von Strack- Zimmermann FDP über Friedrich Merz CDU: „… Den wollte zweimal keiner haben, weil er nur schwerlich zu ertragen. … Nach außen bürgerlicher Schein, im Herzen aber voll gemein. … Beherzt er auf die Schwachen drischt, weil er gern im Trüben  fischt. Grad  die, die christlich selbst sich wähnen, sollten sich für ihn was schämen.“)

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      «Es zeigt aber auch ganz deutlich, wie diese abgewirtschaftete Bundesregierung zusammen mit ihren linksradikalen Kampfverbänden gegen die arbeitende Bevölkerung mobil macht.» Kurt Wansner CDU-Berlin zu Demonstration gegen Rechts in Leipzig 2024

      Nach Grünen-Kritik:

      Es ist eine Zumutung, wie manche meine Kritik an Übergriffen auf Polizeikräfte bewusst falsch auslegen. «Wenn wir anfangen, dem demokratisch handelnden politischen Gegner, der einem nicht gefällt, sofort mit Absicht ungeheuerliche Verschwörungstheorien anzudichten, machen wir das Geschäft der politischen Kräfte, die unser Vaterland zerstören wollen.» Kurt Wansner CDU-Berlin 2024

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      "Gott hat Lieblingsrockstar Tina Turner, Lieblingsskifahrerin Rosi Mittermaier und Lieblingsfußballer Franz Beckenbauer zu sich gerufen. Meine Lieblingspolitiker sind Robert Habeck, Annalena Baerbock und Ricarda Lang. Ach und Olaf Scholz.“ Frank Bommert CDU-Brandenburg 2024

      Nach Kritik;

      "Die Veröffentlichung ist ein Fehler, den ich sehr bedauere. Mit dem Inhalt des Whatsapp-Posts habe ich eine Grenze überschritten, der Inhalt ist unangemessen gewesen. „Durch mein Verhalten ist Schaden für die Politik und die Partei entstanden. Ich bitte dafür bei allen um Entschuldigung.“

                         ------------------

      Söder vergleicht der Grünen-Umweltministerin Steffi Lemke mit Margot Honecker. 2024

      Nach Kritik: Falls ich Lemke verletzt habe, tut mir das leid. Man soll nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen und sich in Political Correctness ergehen.

      Frei  CDU zu den mehrfachen CDU/CSU-Vergleichen der Grünen mit der SED:

      "... nicht alles was legitim ist, ist auch klug, dass man es macht. Deswegen glaube ich, dass solche Vergleiche natürlich auch immer geeignet sind, wirklich schreckliches Unrecht, autoritäre Regime ein Stück weit zu relativieren. Ich glaube, da muss man sehr, sehr vorsichtig sein." 2024

      „Klartext, Klarheit, diese ganze political correctness hintenanstellen, man muss mit jedem reden, da haben Sie völlig recht, aber man muss nicht mit jedem koalieren“. Markus Söder CSU 2025

                              -----------------

      Nach Kritik an Antrag der Union  auf NGO-Überprüfung: "Diese Hermeneutik des Misstrauens, bei der einzelne Halbsätze bewusst zu unseren Ungunsten umgedeutet werden, bringt letztlich nur die politischen Ränder zum Jubeln." Philipp Amthor CDU 2025

                            ----------------

      Unter dem Titel "Meine Conni jagt die Antifa" ist das blonde Mädchen zu sehen, wie es hinter einer vermummten Person herläuft. Sie hält eine Fahne mit dem Logo der Antifa in der Hand. 

      Nach Kritik:

      Mein Kommentar war unpräzise formuliert. "Mein Kommentar war eine Reaktion auf ein überzeichnetes Internet-Meme [...]. Meine Antwort darauf war zugespitzt und unklug formuliert". -  "Das Wort 'jagen' war nicht wörtlich gemeint, sondern politisch-juristisch – im Sinne von: verjagen, nicht dulden, zur Verantwortung ziehen." Andreas Bohl CDU-Köln 2025

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      Als Robert Habeck und Annalena Baerbock „zu Staatsfeinden hochgejubelt“ wurden, ist das „der Demokratie schädlich“ gewesen. Man muss „die Grünen als Partei der Mitte anerkennen“, muss gemeinsam gegen die Feinde der Demokratie kämpfen, statt sich zu zerfleischen. Und für den Klimaschutz, setzt sich ansonsten „niemand“ ein, das ist lobenswert. Kurzum: Er tue mit seinem Auftritt schon irgendwie „Buße“ für die CSU. Erwin Huber CSU 2025

                                                      ----------------------------------------------------------------            

      Friedrich Merz: Die Bundesregierung korrigiert frühere Versäumnisse in der Migrationspolitik und macht Fortschritte, "aber wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem, und deswegen ist der Bundesinnenminister ja auch dabei, jetzt in sehr großem Umfang auch Rückführungen zu ermöglichen und durchzuführen". Fragen Sie Ihre Töchter.

      Nach Kritik:                                                                                                                   

      "Ich hätte vielleicht früher sagen sollen, was ich konkret damit meine". Ich würde dies "heute anders machen". - "Aber ich denke, jeder der versucht hat, es mit etwas gutem Verstand zu verstehen, wird auch verstehen, was ich meinte." - "Ich glaube, jeder der guten Willens war, wusste, was ich damit meinte". Er bekräftigte dabei, er sehe weiter Probleme mit Migranten, die sich etwa in Schwimmbädern oder Bahnhöfen nicht an die Regeln hielten. Solche Dinge müssten "aufhören". -  "Diejenigen, die in unserem Land leben wollen, müssen sich an die Regeln halten. Und wenn sie es nicht tun, müssen sie gehen." - Dies sei aber nur einer von zwei Teilen der Antwort. "Unser Land muss ein offenes Land bleiben für Einwanderung derer, die hier arbeiten wollen, die hier leben wollen und die sich in Deutschland integrieren wollen." Deutschland brauche Einwanderung auch, um den Fachkräftemangel etwa in der Pflege bewältigen, sagte Merz weiter. Er sehe das etwa im Pflegeheim seiner Eltern: "Ohne diejenigen, die aus anderen Ländern kommen, geht es einfach nicht mehr." Dies gelte auch für andere Berufe. "Diese Differenzierung, die würde ich gerne stärker betonen."

      SPD:

      "Den einen oder anderen richtig beleidigt zu haben in der politischen Auseinandersetzung, dafür entschuldige ich mich gerne. Aber so schlimm war es ja auch nicht."  - "Es gibt viele Situationen, wo ich Verletzungen zugefügt habe innerhalb meiner Partei, aber auch nach außen. Da würde ich gerne sagen: Leute, das war nicht so gemeint, in der damaligen Situation vielleicht, aber in der Rückschau eigentlich nicht."  Gerhard Schröder SPD 2024

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      "Das Schlimmste ist, wie sich unsere EU-Chefin dazu erniedrigen lässt, Trump die Stiefel zu lecken und ihn auch noch als 'harten – sogar fairen – Dealmaker' zu umschmeicheln." Und weiter: "Kein Funken Ehre im Leib!"

      Der Beitrag wurde wenig später gelöscht. In einer neuen Version formulierte Bovenschulte seine Kritik zurückhaltender. "War etwas zu hart". Bovenschulte SPD-Bremen 2025

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      „Diese Debatte gerade, dass wir uns diese Sozialversicherungssysteme und diesen Sozialstaat finanziell nicht mehr leisten können, ist – und da entschuldige ich mich jetzt schon für den Ausdruck – Bullshit“. Bärbel Bas 2025

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      "Im Buch erwähnen Sie etwa, wie Sie vorschnell Aktivistinnen der Letzten Generation bei der Farbattacke auf das Grundgesetz-Denkmal nahe dem Bundestag mit den Taliban verglichen.

      Man verlangt von uns schnelle, pointierte Botschaften. Das kann unter Stress auch mal schiefgehen. Es gibt leider in unserem Land keine Kultur der Nachsicht und des Verzeihens. Das belastet immens. Ich möchte nicht, dass man allen Politiker:innen zuruft: Du musst dir ein Herz aus Stein und ein dickes Fell wachsen lassen, sonst überstehst du das nicht." Michael Roth 2025

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      Grüne:

      Laurenz Meyers (CDU) Nationalstolz ist "so die Flachheit, der geistige Tiefflug, der jeden rassistischen Schläger in dieser Republik auszeichnet". Meyer hat "die Mentalität eines Skinheads und nicht nur das Aussehen". 

      Nach Kritik:

      "Einige Passagen in meinem Interview mit dem WDR sind in meiner Formulierung von Ihnen als persönlich verletzend empfunden worden. Dies lag nicht in meiner Absicht." - "Es sind die deutschtümelnden Töne von Ihnen und Ihrer Partei, die bei mir immer wieder Unverständnis und Empörung auslösen". Jürgen Trittin 2001

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      AfD:

      Alexander Gauland nach Kritik an Nachbarschafts-Zitat zu Fußballer Boateng: Ich habe "etwas Richtiges gesagt, aber ein falsches Beispiel gewählt", nämlich einen in Berlin geborenen Nationalspieler. "Wir sind nicht gegen Fremde. Aber es ist unser Land. Und es ist unser Volk. Und nicht das Land von Fremden." 2016

                          ---------------

      "Die Grünen müssen abgewählt werden. Die muss man niedertreten und dann weg." Marcel Queckemeyer  AfD 2023  

      Nach Kritik:

      "Der Begriff ´treten´ ist unparlamentarisch, und er suggeriert Gewalt. Dies tut mir ehrlich leid. Ich bin erregt gewesen über eine als ungerecht empfundene Behandlung eines Fraktionskollegen und habe mich in der Wortwahl vergriffen. Wenn sich Abgeordnete hiervon beleidigt oder gar bedroht gefühlt haben, dann möchte ich mich dafür entschuldigen." Marcel Queckemeyer  AfD 2023  

                          -------------

      "Wir werden auch ohne Probleme mit zwanzig, dreißig Prozent weniger Menschen in Deutschland leben können." Man kann "die Zahl der illegalen Migranten in Deutschland um einige Millionen reduzieren". Björn Höcke 

      Nach Kritik:

      Dieses Zitat  ist "in dieser Form so von ihm nicht gekommen, beziehungsweise da wurde auch aus dem Kontext gerissen".  Chrupalla 2024

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      Nach der Messerattacke von Mannheim hat die AfD-Vorsitzende Alice Weidel mit einem gefälschten Zitat, das von dem AfD-Politiker Reimond Hoffmann verbreitet wurde, die Bundesinnenministerin Nancy Faeser angegriffen. Demnach bat die Ministerin darum, das Video von der Tat in Mannheim nicht weiterzuverbreiten, um die Persönlichkeitsrechte des Täters nicht zu verletzen. Weidel nannte dies „eine Schande“ und „widerwärtig“.

      Alice Weidel  entschuldigt sich dafür, dass „wir bei der Recherche einem Fake aufgesessen“ sind. Ihre Forderung, dass Faeser ihr Amt räumen solle, nahm Weidel jedoch nicht zurück. Im Gegenteil: „Der Tenor bleibt dennoch richtig“, schrieb sie. „Wer sich, wie Faeser, noch damit brüstet, ja schon immer vor solchen Tätern gewarnt zu haben, sie aber trotzdem unbehelligt gewähren lässt, der ist in diesem Amt fehl am Platz.“ 2024

         

      FDP:

      "Dass Herr Kubicki sinngemäß sagte, ´Heizungsgesetz weg oder Habeck weg`, ist eine verkürzte Darstellung des Gesagten". 2023

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      Strack-Zimmermann hatte  Scholz einen »krassen Rechthaber« genannt und ihm unterstellt: »Nach drei Jahren stelle ich fest, dass er geradezu autistische Züge hat, sowohl was seine sozialen Kontakte in die Politik betrifft als auch sein Unvermögen, den Bürgern sein Handeln zu erklären.« - »Olaf Scholz hat mich mit seiner Art des Handelns und seiner Nichtkommunikation zutiefst enttäuscht und frustriert, da beides unserem Land nicht guttun«, sagte sie. Aber Richtung Scholz hat die FDP-Politikerin offenbar nichts zurückzunehmen: »Dass ich mit meinem unbedachten Vergleich Menschen mit Autismus verletzt habe, tut mir sehr leid, und dafür entschuldige ich mich bei allen Betroffenen.«  - »Als jemand, der sich seit vielen Jahren für Kinder, Jugendliche und Menschen mit besonderen Bedürfnissen, die zurecht Sensibilität von der Gesellschaft erwarten können, einsetzt, bedaure ich es sehr, hier über das Ziel hinausgeschossen zu sein.«

      Die SPD hatte zuvor empört reagiert, Parteichef Lars Klingbeil nannte die Aussagen »unanständig«: »Das ist eine verbale Entgleisung, die ich absolut unanständig finde. Wenn Frau Strack-Zimmermann Anstand hat, entschuldigt sie sich beim Bundeskanzler.« 

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      Zu D-Day-Papier zum Ampel-Austritt: „Jetzt ist ausschließlich Selbstkritik und Aufarbeitung gefragt“. „Die Wortwahl ist der Sache nicht dienlich, eine Verschriftlichung mit dieser Tonalität nicht nachvollziehbar.“ Marie-Agnes Strack-Zimmermann 2024 

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      "Wenn Ihnen als Politiker ein Fehler unterläuft, sagen Sie nicht, `Tut mir leid, das war ein Fehler, wird nicht wieder vorkommen`. Stattdessen sagen Sie: ´Es haben sich neue Sachverhalte aufgetan, die uns veranlassen, die Situation neu zu überdenken`. Philipp Rösler 2026

      Die Linke:

      "Die Linke Niedersachsen lehnt den heute real existierenden Zionismus ab." Apartheid, Genozid im Gazastreifen. Linke-Niedersachsen

      Nach Kritik:

      "Aus meiner Sicht wird der Beschluss der komplexen Lage in Israel und Palästina nicht gerecht." - "Das Existenzrecht Israels steht für uns als Linke außer Frage." Heidi Reichinnek 2026 

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      "Letztlich gibt es auch gerade gar keinen Unterschied zwischen der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst." Luigi Pantisano 2026

      Nach Kritik:

      Pantisano:

      "Meine Aussage, es gebe keinen Unterschied zwischen der Politik der CDU und der AfD, war verkürzt und in dieser Form falsch. Dafür bitte ich um Entschuldigung, insbesondere bei denjenigen in der CDU, die immer wieder die Notwendigkeit einer klaren Brandmauer zur AfD betonen."

      Meine Entschuldigung habe ich so gemeint, wie ich sie gesagt habe. "Damit ist das Thema erledigt. Aber die Kernkritik, da kann die CDU nicht davon versuchen abzulenken. Das werden wir auch nicht durchgehen lassen." - "Ich finde es schade, dass die CDU diese Entschuldigung , die sehr deutlich ist, und auch ehrlich ist, nicht annimmt". Mit meiner Sorge habe ich zum Ausdruck bringen wollen, dass Politiker und Politikerinnen der CDU immer öfter Politik der AfD übernehmen. "Diese Kernfrage, mit der muss sich die CDU beschäftigen. Und deswegen trete ich auch von dieser Kritik, die ich daran habe, nicht zurück. Der Satz war falsch. Die Gleichsetzung von CDU und AfD ist falsch." 

      "Die Unterscheidung zwischen politischen Gegnern innerhalb des demokratischen Spektrums und denen, die die Demokratie abschaffen wollen, dürfen wir nicht verwischen". Die "grundlegende Kritik am Rechtskurs der Union" wird bekräftigt. Dieser wird auf dem Rücken vieler Menschen im Land ausgetragen.

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      Eva von Angern, Linke-Sachsen-Anhalt: Pantisanos Aussage ist  nicht nur unglücklich, sondern inakzeptabel. Der neue Bundesvorsitzende hat gesagt, dass er versuche, Vertrauen zurückzugewinnen. "Da nehme ich ihn ernst und daran werden wir ihn auch als Landesverband Sachsen-Anhalt messen."

      Inis Schwerdtner, Linke: Einige CDU-Abgeordnete wollen mit der AfD zusammenarbeiten. "Wir sehen eine Verschiebung, davor sollten wir nicht die Augen verschließen". Es gibt reale Verknüpfungen und Netzwerke. Die CDU hat die "Brandmauer" zur AfD bereits eingerissen. Pantisano hat sich inzwischen für seine Wortwahl entschuldigt. Ein Schritt, den Schwerdtner lobt. "Ich finde, das hat Größe". - Auch Schwerdtner erwartet eine Entschuldigung - und zwar von der CDU für "Beleidigungen der hart arbeitenden Menschen". Die CDU beschreibe die Menschen als "faul, sie würden zu wenig arbeiten, sie müssen sich am ersten Tag krank melden" - dafür "wird sich nicht entschuldigt".

      CDU/CSU:

      Carsten Linnemann: "Herr Pantisano hatte gestern die Chance, sich in Interviews von seiner niederträchtigen Unterstellung zu distanzieren. Das hat er nicht getan. Die Linke muss jetzt Klarheit schaffen: Entweder er tritt als Vorsitzender zurück oder die Meinung von Herrn Pantisano ist Parteimeinung." - "Von ´verkürzt` zu sprechen, ist eine Unverschämtheit ... Die Aussage von Herrn Pantisano war glasklar. Jetzt versucht er, sich mit ´verkürzt` rauszuwinden." -

      Martin Huber CSU: "Der neue Linken-Vorsitzender Luigi Pantisano muss nach seinem katastrophalen Fehlstart sofort zurücktreten. Wenn Pantisano die Union mit Faschiisten gleichsetzt, dann gefährdet er den politischen Diskus und greift unsere Demokratie frontal an ... Ein echter politischer Skandal, der die Opfer von Faschismus ebenso verhöhnt, wie er Demokratinnen und Demokraten in unserem Land beleidigt".

       

      Republikaner:

      Ein "redaktionelles Missverständnis" Rolf Schlierer REP-BW  1993 nach seiner Behauptung: Die "Altparteien" wollen die Republikaner "mit unlauteren Mitteln vernichten". "Gewaltaktionen gegen Ausländer, Asylbewerber und jüdische Einrichtungen werden gezielt  begangen, um sie dann fälschlicherweise den Republikanern in die Schuhe zu schieben".