Die gegnerische Regierung hat entweder einen schlechten Anfang oder sie ist am Ende
Die eigene Partei steht für Aufbruch, Neuanfang, neuen Schwung, neuen Wind, eine bessere Zukunft usw.
Beispiel-Zitat:
"Die politische Gesamtbilanz der ersten drei Monate ist absolut positiv." Thorsten Frei CDU 2025
Der Anfang der gegnerischen Regierung ist schlecht
Es sind eben
Anfänger
Amateure
Azubis
Lehrlinge
blutige Anfänger
Dilettanten, Dilettantenverein
Greenhorns
Laienschauspieler, eine Laienspielschar
Neulinge
Unerfahrene
Was geboten wurde:
unverbindliche Absichtserklärungen, vage Absichtserklärungen, Absichtsplattitüden
es bleibt bei guten Vorsätzen
nur vage Aussichten
Ankündigungspolitik, nur Ankündigungen, vage Ankündigungen, leere Ankündigungen
nur Versprechungen, vage Versprechen
nur Absichtserklärungen
nur unkonkrete Vorschläge
mehr Fragen als Antworten
zu wenig angestoßen
kein Aufbruch, keine Aufbruchstimmung, kein Ansatz von Neuaufbruch
neue Impulse? Fehlanzeige, keine neuen Impulse
keine Visionen
keine neuen Ideen
Ambitionen sind schon geschrumpft
Reformeifer ist schon erlahmt
ein Weiter-so
nur ein Wurschtelwechsel
kein frischer Wind
nur Altbekanntes
bloße Nachlassverwaltung
business as usual
keine Trendwende
nur Stühlerücken
der gleiche Haufen , nur müder und älter
Altherrenriege
Geburtswehen
Kinderkrankheiten
erhebliche Anfangsschwierigkeiten
Anfängerfehler
kein gutes Bild abgegeben
der Lack ist ab
erste Bewährungsprobe nicht bestanden
haben die Schonfrist verwirkt
ernüchternd
Enttäuschung, hat Erwartungen enttäuscht
handwerklich schlecht
schlechtes Zwischenzeugnis
noch gar nicht richtig gestartet
kommt nicht aus den Startlöchern
leisten sich einen Fehlstart
glatter Fehlstart
braucht zweiten Anlauf
braucht einen Neustart, Neuanfang
Neustart zu empfehlen
ein holpriger Start
verkorkster Start
Rumpelstart
ruckelt am Anfang
Start vermasselt
verpatzter Start
verstolperter Start, Stolperstart
Start nicht geglückt
unsolider Start
ein wirklich mieser Start
der schlechteste Start eine Bundesregierung aller Zeiten
kein Traumstart
hat eine dürftige 100-Tage-Bilanz
eine bescheidene Bilanz
eine ernüchternde Bilanz
Bilanz des Schreckens AfD
Bilanz des Grauens AfD
vertane Chance
verschenkte Monate
100 verlorene Tage
100 schwarze Tage für Deutschland AfD
ein verlorenes Jahr
noch nichts erreicht
noch nichts bewegt
noch nichts bewirkt
noch keine Versprechen umgesetzt
außer Spesen nichts gewesen
es braucht noch Taten
Wahlbetrug
Wahlversprechen gebrochen
Wahlversprechen werden kassiert
noch in der Findungsphase
müssen noch laufen lernen
müssen noch viel lernen
noch unbeschriebenes Blatt
im Amt noch nicht angekommen
noch nicht Tritt gefasst
noch keine Themen gesetzt
noch keine Weichen gestellt
noch keine Zeichen gesetzt
noch keine Spuren hinterlassen
noch kein Profil
vieles bleibt offen
Regierungsprogramm der Unentschlossenheit
ziellos
es fehlt noch eine klare Richtung
keiner weiß, wohin die Reise geht
noch viel Verbesserungsbedarf
noch sehr viel Luft nach oben
zeigt kein großes Potenzial
nichts Gutes zu erwarten
lässt bislang nichts Gutes ahnen
lässt für den Rest der Legislaturperiode Schlimmes befürchten
setzt falsche Prioritäten
Weichen falsch gestellt
Beispiel-Zitate:
1990:
"Niedersachsen hat eine bessere Regierung verdient als die jetzige rot-grüne, in deren erste Jahr außer Spesen nichts gewesen ist." Jürgern Gansäuer CDU-Nds 1990
1993:
"Was wir jetzt erleben ist ein einziges Hin- und Hergeschiebe bereits hinlänglich bekannter Gesichter". Julian Gyger SPD-Bayern - "Der Durchschnittlichkeit des Kabinetts Streibl folgt jetzt das Mittelmaß des Kabinetts Stoiber. Die Personalentscheidungen ... weisen auf ein Notkabinett bis zur nächsten Landtagswahl hin." Jürgen Doeblin FDP-Bayern - Die neue Ministermannschaft steht wie das alte Kabinett für politischen Stillstand. Neue Impulse ... sind von der Männerclique, die Edmund Stoiber um sich versammelt hat, nicht zu erwarten. "Langweilig, fade und abgedroschen". Margarete Bause GRüne-Bayern
1997:
„Es muss uns gelingen, dass wir uns gegen dieses langweilige, bürokratische rot-grüne Bündnis profilieren. Die Koalitionsverhandlungen haben es gezeigt: Es gibt keinerlei Aufbruchstimmung.“ Ole von Beust CDU-HH 1997
„niederschmetternde Bilanz“ der Regierung Rau zur Halbzeit. „Die rot-grüne Koalition hat das Land an den Abgrund gewirtschaftet und auf allen Feldern kläglich versagt.“ Helmut Linssen CDU-NRW 1997
1999
Der Kanzler macht „große Ankündigungen, und dann ziehen Sie aus irgendwelchen Gründen den Schwanz ein“. Edmund Stoiber CSU – Der Start der Bundesregierung ist „miserabel“ gewesen. Wolfgang Gerhardt FDP 1999
Das erste Jahr der rot-grünen Bundesregierung ist "ein verlorenes Jahr für Deutschland" gewesen. Wolfgang Schäuble CDU 1999
2002
„Ich habe noch keine Regierung erlebt, die sich in so einer Geschwindigkeit von ihren Wahlversprechen und von ihrer wenige Wochen alten Koalitionsvereinbarung verabschiedet hat“. Uwe Grund SPD-HH 2002
2008
„Ein Jahr der verpassten Chancen. Der mit Vorschusslorbeeren gestartete schwarz-gelbe Senat hat sich schnell als Bündnis von faulen oder Minimalkompromissen entpuppt“. Michael Neumann SPD-HH 2008
„1000 Tage regiert – 1000 mal ist nix passiert.“ Volker Beck, Grüne 2008
2010
"Das war kein Signal zum Aufbruch". Ahlhaus CDU hat altbekannte Weisheiten von sich gegeben und keine klare Linie vorgegeben.
Michael Neumann SPD-HH 2010
Merkel hat einen "glatten Fehlstart" gemacht. Sie schweigt zu allen Problemen. Zwischen CDU, CSU und FDP gibt es mehr Konflikte als zuvor in der schwarz-roten Koalition. Andrea Nahles SPD 2010
"So eine Chaos-Combo war Rot-Grün nie" Renate Künast Grüne 2010
2012
„Innerhalb weniger Tage ist der Lack von der Fassade des Scholz-Senats abgeblättert.“ Katja Suding FDP-HH 2012 - „Selbstherrlichkeit … Sie sind dabei, sich zu entzaubern. Nach dem Rausch kommt der Kater“. Dietrich Wersich CDU-HH 2012
2013
„Wir sehen mit Sorge, wie die rot-grüne Landesregierung durch falsche Weichenstellungen und zögerliches Handeln diese gute Position leichtfertig aufs Spiel setzt.“ - „Rot-Grün hat keine Idee für das Land. Einen gute Start haben Sie verpasst.“ Björn Thümler CDU-Nds 2013
„Wann fängt Weil eigentlich an richtig zu arbeiten?“ Björn Thümler CDU - „Die neue Landesregierung will lediglich verwalten. … Für die eigene Politik hat Rot-Grün in Niedersachsen das von SPD-Chef Sigmar Gabriel geforderte Tempo-Limit schon umgesetzt.“ - „100 Tage Selbstfindung ohne Aufbruch“. Christian Dürr FDP-Nds 2013
2014
„Die Sozialdemokraten wissen auch nach mehr als einem Jahr nichts mit der Regierungsverantwortung anzufangen. Die SPD ist blutleer und ideenlos.“ Ulf Thiele CDU-Nds 2014
2015
Die ersten Meter von Rot-Grün sind „ein einziger Fehlstart“ nach dem Motto „untätig, überfordert, uneinig … rot-grüne Kakophonie“. „das erste Mal fliegt Scholz der eigene Laden auseinander“. André Trepoll CDU-HH - „Rot-Grün ist nicht gut gestartet, sondern hat losgemurkst.“ Mutlosigkeit und Mittelmaß herrschen vor. Katja Suding FDP-HH
2018:
Zu viel Altbekanntes und Vages. "Kein Aufbruch, keine neuen Ideen. Wer keine Ideen mehr hat, dem hilft auch kein Arzt mehr." André Trepoll CDU-HH 2018
Tschentscher hat "eine Trendwende für wichtige Politikbereiche versäumt". Anna von Treuenfels-Frowein FDP-HH 2018
2020
„Ein verschenktes Jahr. Kein Ansatz von Neuaufbruch. … rot-grün-rote Lethargie … Da hätte die Regierung viel couragierter arbeiten müssen“. Thomas Röwekamp CDU-Bremen 2020
2021
«Bankrotterklärung» der Politik der vergangenen fünf Jahre, in denen SPD, Grüne und FDP bereits in Regierungsverantwortung standen. Jetzt werden erneut die «gleichen, nicht eingehaltenen Versprechungen gemacht» wie vor fünf Jahren und das ist «wenig glaubwürdig». Michael Frisch AfD-Rh-Pf 2021
Die meisten Ankündigungen bestünden nur aus Worthülsen und verzichteten auf konkrete Festlegungen. «Deshalb ist das kein Zukunftsvertrag, auf den Verlass ist, sondern rot-grün-gelbes Ampelgehampel, Wackelpudding.» Baldauf CDU Rh-Pf 2021
„Rot-Grün-Rot startet mutlos, kraftlos, visionslos. Ich hätte mehr frischen Wind, Mut und Entschlossenheit erwartet. Ein neuer Aufbruch ist nirgendwo zu erkennen.“ Kai Wegner CDU-Berlin 2021
2022
„Ankündigugsminister „ Steffen Bilger CDU 2022 (gegen Özdemir Grüne)
Ich bin „sehr erstaunt darüber, wie langsam die Regierungsmaschine in Gang kommt. Bis jetzt gibt es überwiegend Ankündigungen.“ Friedrich März 2022
„Sie müssen mal aufpassen, dass sie nicht nach 100 Tagen schon so arrogant sind wie andere nach 16 Jahren.“ Jan Korte Linke 2022
"Statt weniger Bürokratie bekommen die Wähler von dieser Regierung als Antrittsgeschenk nur Postenschieberei." Philipp Amthor CDU 2022
Die ersten Monate der neuen Landesregierung waren «seltsam kraft- und mutlos“. Die Regierung aus CDU und Grünen ist nach 100 Tagen im Amt noch nicht wirklich aus den Startlöchern gekommen. «Sie hat einen Fehlstart hingelegt. Das wäre in normalen Zeiten problematisch, in diesen Zeiten ist es fatal.» Christopher Vogt FDP-SH 2022
Franziska Giffey (SPD) wagt keinen Neuanfang, sondern steht für ein quälendes «Weiter so». Die Vorhaben von Rot-Grün-Rot sind erschreckend ambitionslos. «Man hat den Eindruck, dass Sie sich irgendwie durchmogeln möchten.» Es gebe keine Vision, kein übergreifendes Projekt. In der aktuellen Corona-Lage gibt der Senat ebenfalls ein trauriges Bild ab. «Das Chaos regiert». Kai Wegner CDU-Berlin
2023
Der Start von Rot-Grün ist „gründlich missglückt“. Rot-Grün fehlt ein Grundverständnis dafür, was Niedersachsen politisch voranbringt. Sebastian Lechner CDU-Nds 2023
«100 Tage Schwarz-Rot in Berlin und das Motto heißt: Weiter-so, nur unter einer CDU-geführten Regierung». Der Senat ist für einen Politikwechsel angetreten. «Aber nüchtern muss man leider sagen: Auf große Worte folgen nicht immer große Taten.» - «Ein Regierender Bürgermeister, der seine Rolle immer noch nicht gefunden hat, eine Verkehrssenatorin, die emotional gesteuerte Entscheidungen trifft, ein Finanzsenator, der komplett deplatziert wirkt.» - «Wünsch-Dir-Was-Projekte» und «Sinnlos-Vorhaben». - «Fazit der ersten 100 Tage: CDU und SPD setzen auf ein erschöpftes Weiter-so.» Christoph Meyer FDP-Berlin 2023
«Wir leben in bewegten Zeiten und die Performance der schwarz-grünen Landesregierung fällt in ihrem ersten Jahr schwach aus», Günther muss endlich Führung zeigen und deutlich machen, wohin sein Wunschbündnis das Land angesichts zahlreicher Herausforderungen, eines selbst verursachten Haushaltsdesasters und vieler Streitpunkte führen will. «Bislang konnte die schwarz-grüne Landesregierung nicht überzeugen, auch weil sie als vermeintliche Liebesheirat immer öfter dokumentiert, dass sie sich in zentralen Politikfeldern völlig uneins ist». - «Daniel Günther muss angesichts seines schwachen Kabinetts und der fehlenden Projekte seiner Koalition die Rolle des Moderators ablegen und Führung zeigen.» Sonst drohen fünf verlorene Jahre. Christopher Vogt FDP-SH 2023
CDU und Grünen fehlt eine gemeinsame Zukunftsvision. «Die Landesregierung ist unglaublich schwach gestartet». In den vergangenen Monaten ist es kaum besser geworden. «Meine Wahrnehmung ist, dass es in der Landesregierung nach wie vor nicht gut läuft.» Christopher Vogt 2023
Es wäre jetzt wichtiger denn je, mit guter Wirtschaftspolitik mehr Wachstum zu schaffen, das allen zugute käme. Aber seit dem Regierungswechsel fehlten neue wirtschaftspolitische Impulse. Christopher Vogt FDP-SH 2023
«Unterm Strich lässt sich sagen: In Zeiten einer Jahrhundertkrise waren das 100 verschenkte Tage für Schleswig-Holstein.» Lars Harms SSW 2023
Das neue Bündnis hat vor zwölf Monaten bei vielen Menschen Euphorie ausgelöst. Inzwischen hat sich große Enttäuschung breit gemacht. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst ist der „ambitionsloseste“ Regierungschef in der Landesgeschichte und ein „Totalausfall". - «Koalition der enttäuschten Hoffnungen". Es gibt «kein Wachstum, keinen Aufbruch und keinen Fortschritt».- «Die Euphorie ist verflogen und die Hoffnungen sind es auch. Stattdessen hat sich Enttäuschung breit gemacht.» Ott SPD-NRW 2023
Schwarz-Grün hat kurz vor ihrem 100-Tage-Stichtag lediglich «die Fahrt im abgedunkelten Ruheabteil unterbrochen». Henning Höne FDP-NRW 2023
2024
"Diese Art von vagen Absichtserklärungen sind typisch für die einfallslose Herangehensweise der rot-grünen Landesregierung." Jörg Hillmer CDU-Nds 2024 (Entwicklungsvertrag zwischen Land und Hochschulen)
«Von Positiv-Bilanz ist nach einem Jahr Schwarz-Rot kaum etwas zu sehen». - «Die Verkehrswende wird zurückgedreht, beim Sozialen wird gespart und beim Mieterschutz wurde nichts getan.» Bei der Mammutaufgabe der Verwaltungsmodernisierung erlebt Berlin weiter Stillstand. «Eine Metropole regiert sich aber nicht aus dem Schlafwagen.» Bettina Jarasch Grüne-Berlin 2024
Geliefert hat die Neuauflage der grün-schwarzen Landesregierung bisher allerdings nicht viel, denn es ist kaum etwas passiert. Die erste Zwischenbilanz 100 Tage nach Unterzeichnung des Koalitionsvertrags ernüchternd aus, ein Fehlstart der grün-schwarzen Landesregierung in Baden-Württemberg. Von enkelgerechten Finanzen kann die Opposition rein gar nichts erkennen. Hans-Ulrich Rülke FDP-B-W 2024
Die Bilanz nach zwei Jahren Rot-Grün fällt schlecht aus. Die Landesregierung befindet sich «in einer Art Wachkoma». Sebastian Lechner CDU-Nds 2024
Dem Land drohen verlorene Jahre bis zur Landtagswahl 2027. Es läuft in vielen Bereichen nicht gut. «Unser Bundesland hat Besseres verdient als eine Landesregierung, die in bemerkenswerter Selbstzufriedenheit viele Probleme einfach schönredet, anstatt sie anzupacken und zu lösen.» Schwarz-Grün hat den Sparkurs zu spät eingeleitet. Christopher Vogt FDP-SH 2024
Mit scharfen Worten griff Oppositionsführerin Serpil Midyatli Günther an. «Was bringen Ideen, wenn niemand sie umsetzt», sagte die SPD-Fraktionschefin. Die Menschen dürften nach sieben Jahren im Amt mehr vom Ministerpräsidenten erwarten. Midyatli sprach von einer Bilanz der verpassten Chancen. «Die Günther-Regierung ist eine Zukunftsbremse für unser Land.» Sie bemängelte auch den Einsatz der schwarz-grünen Landesregierung auf Bundesebene.
«Was macht die Günther-Regierung im Bundesrat? 250 Mal enthalten. Haben Sie keine Haltung, haben Sie keine Meinung?», sagte Midyatli. Darunter leide der Einfluss des nördlichsten Bundeslandes. Die Menschen fragten sie oft, wofür Günther selbst eigentlich stehe. «Keine Akzente. Nirgends.» Dagegen habe die eigene Fraktion 800 Kleine Anfragen gestellt und mehrere Gesetzesinitiativen vorgelegt. «Wir ackern, wo die Günther-Regierung flaniert.» Schwarz-Grün warf sie «Kaputtsparen» vor, das Folgen für die Menschen im Land haben werde.Serpil Midyatli SPD-S-H 2024
2025:
"Diese Kabinettsumbildung ist kein Aufbruch für Niedersachsen, sondern ein rein parteiinternes Stühlerücken". Sebastian Lechner CDU-Nds 2025
Die schwarz-rote Koalition vergeudet zu viel Zeit mit internen Absprachen und Streitigkeiten und verhindert damit eine zügige Aufnahme der Arbeit im Bundestag. Britta Haßelmann Grüne 2025
Der Start der neuen Bundesregierung ist nicht geglückt. "Ich glaube, dass es ein ziemlicher Fehlstart war, was die Regierung aus Union und SPD da hingelegt hat, wenn man an die letzte Woche denkt". - " Der Tag der Kanzlerwahl, der 6. Mai, werde vielen in Erinnerung bleiben - der Tag, an dem Friedrich Merz erst im zweiten Wahlgang zum Kanzler gewählt wurde. "Das zeigt mir, dass dieses Regierungsbündnis auf sehr tönernen Füßen steht und Friedrich Merz und auch Lars Klingbeil gefordert sind, ihre Fraktion hinter sich und ihren Vorhaben zu vereinigen - und dass das wirklich mühsam ist". Auch über den Wahltag hinaus kann ich keine positiven Leistungen erkennen. Die Diskussionen über Mindestlohn, Rente und Lieferkettengesetz lassen nicht erkennen, dass "gleich geliefert" wird. "Ich hatte das ehrlich gesagt nach den Erwartungen und den Ankündigungen nicht gedacht, dass das so kommt. Denn Friedrich Merz hat gesagt: Ab Tag eins wird geliefert! Und das, was wir letzte Woche gesehen haben, passt überhaupt nicht dazu". Britta Haßelmann Grüne 2025
"Über zehn fertige Gesetze liegen seit der letzten Legislatur vor - darunter eine Notfallreform, Digitalisierungsgesetze und ein Hausarztgesetz. Statt sie in den ersten 100 Tagen umzusetzen, werden sie weiter in Kommissionen verschoben. Das ist verantwortungslos." Janosch Dahmen 2025
Der Kanzler hat „den großen Aufbruch angekündigt, zu besichtigen ist der Rückschritt“. Felix Banaszak Grüne 2025
Der Koalition aus Union und SPD ist Uneinigkeit, Verantwortungslosigkeit und soziale Kälte vorzuwerfen. Die Regierungszeit ist geprägt von internen Streitigkeiten und Chaos, das selbst die Schlussphase der Ampel geordnet erscheinen lässt. „Unsere Erwartungen an diese Regierung waren niedrig, doch die ersten 100 Tage der Merz-Regierung waren an Verantwortungslosigkeit und sozialer Kälte kaum zu überbieten“. Das ist eine „herbe Belastung für die Demokratie und den sozialen Zusammenhalt.“ Heidi Reichinnek Die Linke 2025
"Friedrich Merz hatte einen echten Politikwechsel versprochen. Aber der ist nicht nur ausgeblieben, es ist noch schlimmer: Friedrich Merz fällt sogar noch hinter Angela Merkel zurück, was Mut zu Reformen und die wirtschaftliche Erneuerung des Landes angeht. Und die Uneinigkeit in der Koalition ist im Vergleich zur Ampel ja fast noch größer geworden." - "Nach 100 Tagen Schwarz-Rot habe ich aber leider den Eindruck, dass die Bundesregierung nicht mal ein Weiter-So anbietet. Es ist für die Bürger ein Teurer-So." Christian Dürr FDP 2025
"Viele gaben Herrn Merz und Schwarz-Rot einen Vertrauensvorschuss. Der ist jetzt aber aufgebraucht. Es macht sich Enttäuschung breit. Und das ist eine Chance für eine echte Reformkraft, wie wir es sind." Christian Dürr FDP 2026